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Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuell Zum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissen Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo
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Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein. Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt. Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen wollen. Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft. Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin. Kontakt zur Redaktion: podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Die Philosophin L. A. Paul nennt Elternschaft eine transformative Erfahrung: Man kann vorher nicht wissen, ob sie glücklich macht, weil man selbst ein anderer Mensch wird. Kinder zu kriegen ist eine Entscheidung, die man trifft, bevor man weiß, wer man danach sein wird. Die Glücksforschung nähert sich der Angelegenheit mit Fragebögen und Interviews. Sie erkundet, ob Eltern im Durchschnitt glücklicher sind als Kinderlose – und ob das Elternglück, das viele nach der Geburt eines Kindes erleben, von Dauer ist. Johanna Michaels und Tobias Hürter diskutieren im Podcast über ihre eigenen Erfahrungen und sortieren die Studien und philosophischen Argumente. Als Tobias Hürter seine Tochter zum ersten Mal sah, überkam ihn ein Glücksgefühl, das ihn selbst überraschte. Sechzehn Jahre später sagt er: Dieses Glück ist geblieben. Johanna Michaels findet schön, dass er das erleben durfte – und mindestens ebenso schön, dass sie es nicht erleben muss. Sie will keine Kinder. Dieser Wunsch hat sich mit den Jahren nur verfestigt. Eine Diskussion über das Parenting Paradox, Simone de Beauvoir und die Studie »Regretting Motherhood«, über Antinatalismus und darüber, warum es kein »Regretting Fatherhood« gibt. Elternglück ist nicht nur eine private Angelegenheit, sondern auch eine politische. Feedback zum Podcast erreicht uns auch per Mail unter podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar. Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen? Shownotes: - Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können. - Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er gelernt? - Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan und Ragnhild Schweitzer ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr Spitzname, den sie liebt. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an. Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern, Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen, Vorurteile verstärken. Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig? Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein simples Ja oder Nein. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Es wäre der Traum jeder Mutter und jedes Vaters: Dafür sorgen, dass das eigene Kind eine perfekte Kindheit hat. Eine, in der alles passt. Das Kind lebt gesund, es findet Freunde, wird selbstbewusst, findet Dinge, an denen es Freude hat, in Kindergarten und Schule läuft es gut. Doch so läuft es nun einmal nicht – oder nicht immer. Was Kinder erleben, kann sich auf ihr ganzes Leben auswirken, auf ihre körperliche und psychische Gesundheit. Nora Burgard-Arp ist Wissenschaftsjournalistin und recherchiert regelmäßig zu Fragen rund um die Familie. Für diese Episode von »Woher weißt du das?« spricht sie mit ZEIT-Redakteurin Linda Fischer über die Faktoren, die eine gute Kindheit ausmachen. Sie hat Studien aus den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen, die Eltern helfen können, sich zu orientieren: Worauf kommt es wirklich an? Und wo ist es okay, wenn mal etwas nicht perfekt ist? In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum wir uns nicht an unsere frühe Kindheit erinnern können. Shownotes: - Die COPSY-Studie, geleitet von Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer und Dr. Anne Kaman - Forschungsprofil der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll - Wie reagieren Kinder auf Trennungssituationen? Das zeigt die berühmte Studie der Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth, die die Bindungsforschung der vergangenen Jahrzehnte prägte. - Die Resilienzforschung untersucht, was Kinder wirklich trägt. Beispielsweise zeigt eine Studie der Entwicklungspsychologin Emmy Werner mit Kindern in Hawaii, dass sie sich selbst unter schwierigsten Lebensbedingungen bei bestimmten Bedingungen psychisch stabil entwickeln. Wir freuen uns über Kritik, Fragen und Anregungen an podcast@zeit-wissen.de. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann. Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen: "Der Vernichter" auf Apple Podcasts: "Der Vernichter" auf Spotify ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch lernen? Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann. In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der Legasthenie. Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie hier. Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test. Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram. Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023 Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten Human Writing« Ausgewählte Quellen zur Legasthenie: Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis The magnocellular theory of developmental dyslexia Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns selbst? In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht. Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Wer viele Muskeln hat, lebt länger und gesünder – so predigen es Longevity-Influencer. Was steckt dahinter? Welche Behauptungen sind wissenschaftlich fundiert und welche nicht? Tatsächlich saugen Muskeln Nährstoffe aus dem Blut wie ein Staubsauger – und lassen dabei Fettgewebe schmelzen. Außerdem produzieren sie eigene Hormone, sogenannte Myokine, die im Körper heilsame Wirkungen entfalten könnten. Um diese Prozesse besser zu verstehen, züchten die Forschende in München muskelbepackte Schweine und gehen selbst regelmäßig in den Kraftraum. Tom Kattwinkel vom Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihnen trainiert und sie auch nach Proteinshakes ausgefragt. Besonders für Frauen nach der Menopause ist Krafttraining wichtig. Hanna Taipaleenmäki erklärt im Podcast, wie Muskel- und Knochengesundheit zusammenhängen und welche Unterschiede es dabei zwischen Männern und Frauen gibt. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, was die Wissenschaft über den Muskelkater weiß. Shownotes Die Bonusfolge des ZEIT-WISSEN-Podcasts über Bluthochdruck ist am 19. April erschienen. Die Podcastfolge über die Arbeit der Kindernotärztin Victoria Lieftüchter finden Sie bei »Frisch an die Arbeit«. Hier sind einige Fachartikel über Muskelkater: doi.org/10.52082/jssm.2022.419, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25519953/, www.mdpi.com/2076-3921/9/3/212, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7481277/ ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse und ist für unseren Wissenspodcast auf die Suche nach richtig gutem Käse gegangen. Mit Host Linda Fischer spricht sie darüber, was wirklich gute Käsesorten auszeichnet und wie man sie erkennt. Dafür hat sie gemeinsam mit der Käsesommelière Josefine Fuchs verschiedene Käsesorten auf dem Hamburger Wochenmarkt verkostet. Und sie hat die Käsebäuerin Sylvia Puchta im Altenburger Land besucht. Sie stellt einen ganz besonderen Käse her: eine Käsesorte, die Krabbeltierchen braucht, um gut zu reifen. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner Kolumne der Frage nach, warum manche Menschen stark zu schwitzen beginnen, wenn sie Käse essen. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte. Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht. Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall, in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die Party nur rechtzeitig verlassen hätten. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland erleben mehrmals pro Woche Mobbing – als Betroffene oder als Mobbende. Doch obwohl viele Schulen über Mobbing aufklären, wird das Problem nicht kleiner, im Gegenteil: durch Cybermobbing kommen neue Formen dazu. Warum ist Mobbing in Schulen so verbreitet – und was hilft dagegen? Bildungsredakteurin Jeannette Otto hat ein außergewöhnliches Schulprojekt begleitet, bei dem 1.650 Schülerinnen und Schüler eines Tübinger Gymnasiums den Jugendroman Wolf von Saša Stanišić gelesen haben – ein Buch, das die Dynamik von Mobbing eindringlich zeigt. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Woher weißt du das? spricht sie mit Host Maria Mast über die Mechanismen hinter Mobbing: Warum trifft es bestimmte Kinder besonders oft? Was sollten Eltern tun – und was besser nicht? Welche Rolle spielen Lehrkräfte, und warum schauen so viele weg? In seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser dieses Mal: Was sind die evolutionären Gründe fürs Mobbing? Quellen: - Jeannette Ottos Gespräch mit Saša Stanišić, Schülerinnen und Lehrern lesen Sie in der ZEIT. - Saša Stanišićs Roman Wolf ist im Carlsen Verlag erschienen. Die HBSC-Studie zu Mobbing und Cybermobbing an Schulen in Deutschland finden Sie hier. - »Nature«-Studie zu Cybermobbing. - Zu den Folgen von Mobbing auf schulische Motivation und Leistung. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht. Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen. Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft. Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist, sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld? Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt eigentlich Deutsch? Shownotes Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an Hanna Fischer. Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese. Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht. Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website. Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian Leemann finden Sie hier. Produktion: Céline Sallustio und Max Rauner ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig, findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz pünktlich zu erscheinen. In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über verspätete Gäste ärgern. Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare oder an podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
ZEIT-Redakteur und Mediziner Tom Kattwinkel wusste lange, dass sein Blutdruck zu hoch ist. Doch dagegen tat er nichts. Bis er recherchierte, was Bluthochdruck anrichtet – und wie leicht es eigentlich ist, etwas dagegen zu tun. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht er mit Linda Fischer über den stillen Killer, über den noch viel zu wenige Bescheid wissen. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum manche Menschen sensibler auf Salz reagieren als andere. Shownotes: - »Mein stiller Killer und ich«, der Text von Tom Kattwinkel auf zeit.de - Ein Team Forschender hat ausgerechnet, welcher Faktor Menschen weltweit am meisten gesunde Lebensjahre nimmt, weil sie frühzeitig sterben oder erkranken. Bluthochdruck nahm Menschen 2019 weltweit mehr gesunde Lebensjahre als Rauchen, Diabetes oder Übergewicht. Die Cardia-Studie untersucht seit den 1980er-Jahren, welche Risikofaktoren mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfällen zusammenhängen. Der wichtigste: Bluthochdruck. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen? In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen Körper überhaupt echte Intelligenz geben? Shownotes Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und Embodied Intelligence geschrieben. Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump in diesem Interview ein. Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren": Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die Glaubwürdigkeit von Forschungsinstituten infrage. Doch die Attacken kommen nicht nur von außen. Es gibt einige Wissenschaftler, die selbst radikale Systemkritik üben und sich mitunter Seite an Seite mit Verschwörungstheoretikern wiederfinden. Ihre Rhetorik ist jener der Populisten oft verblüffend ähnlich und lässt die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und gezielter Demontage verschwimmen. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts analysieren Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit der ZEIT, und Maria Mast, Podcast-Host und Wissensredakteurin der ZEIT, wie diese Allianzen entstehen, welche Strategien die Akteure nutzen und was das für das Vertrauen in die Wissenschaft bedeutet. Und in der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um Therapien und Medikamente, die wirken, von denen wir aber nicht wissen, wie genau. In diesem Fall: Paracetamol. Quellen: Jakob Simmanks Recherche zu Allianzen zwischen Wissenschaftlern und Verschwörungsteoretikern lesen Sie hier. Andreas Sentker schreibt darüber, wem die Schwächen der Wissenschaft nutzen. Die umstrittene Santa Clara Studie erschien hier: Int J Epidemiol: Ioannidis et al., 2021. Die Tagesschau über Desinformationskampagnen und Pseudo-Experten Über die PIK-Studie, die das Fachmagazin Nature zurückgezogen hat, hat auch die ZEIT berichtet. Naomi Oreskes schreibt über Zahnseide und wissenschaftliche Evidenz allerhöchster Güte. Über die Cochrane-Übersichtsarbeit von Tom Jefferson, aus der Jefferson etwas zu forsch ableitete, dass Masken nichts bringen, lesen Sie hier. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend. Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna Michaels und Tobias Hürter ringen um die Grenzen der Empathie – mit Argumenten aus der Philosophie und praktischen Beispielen. Sollten beispielsweise Ärztinnen und Ärzte mitfühlend sein? Oder ist zu viel Empathie eher hinderlich für eine gute Behandlung? Oder wenn wir anderen Menschen helfen wollen: Dann verleitet Empathie zu ungerechten Entscheidungen – indem wir einem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Leid einer großen, aber anonymen Gruppe. So argumentieren zumindest die “effektiven Altruisten”. Ist das kaltherzig? Johanna Michaels und Tobias Hürter haben sich unter anderem bei Immanuel Kant umgehört. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
Lügen gehört zur menschlichen Kommunikation. Im Durchschnitt lügen wir ein- bis zweimal am Tag. Manche Lügen, die "white lies", werden gemeinhin akzeptiert. Doch in Partnerschaften können Lügen besonders schmerzhaft sein und Vertrauen nachhaltig zerstören. Warum belügen wir ausgerechnet die Menschen, die uns am nächsten stehen? Der Paartherapeut Eric Hegmann sagt: Wie Partner aufeinander reagieren und welcher Konflikttyp man ist, entscheidet maßgeblich darüber, ob in einer Beziehung gelogen wird oder nicht. Was bedeutet das konkret für den Umgang miteinander? Hegmann erklärt die verborgenen Dynamiken des Lügens und spricht über Schutzstrategien, die nach hinten losgehen können. Warum fliegen Lügen mitunter jahrelang nicht auf? Das weiß die Psychologin Kristina Suchotzki. Sie erforscht, wie sich Lügen entlarven lassen. Gesichtsausdrücke, Verhaltensweisen oder Lügendetektor? Die Profis achten auf etwas ganz anderes. Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne dem Phänomen des krankhaften Lügens nach: Was geht im Kopf von Menschen vor, denen das Lügen zur zweiten Natur geworden ist? Shownotes Der Artikel von Hella Kemper ist hier auf zeit.de zu finden. Das von Christoph Drösser erwähnte Buch zum pathologischen Lügen ist hier zu finden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Observed September 20, 2026.
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