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Published by Mission Wertvoll
NEU DENKEN ist ein Video- und Audiopodcast, der unseren gesellschaftlichen Diskurs neu aufrollt – respektvoll und lösungsorientiert. Statt der nächsten Aufregung hinterherzulaufen, stellen wir eine andere Frage: Wie geht es besser? Moderatorin Maja Göpel spricht mit führenden Stimmen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft über große Themen unserer Zeit – von Wachstum und Demokratie über Innovation und Sicherheit bis zu Vermögen und Marktwirtschaft. Gemeinsam suchen wir nach Ideen, die verbinden statt spalten, und zeigen, wie Veränderung konkret und konstruktiv gelingen kann. Im Zentrum steht dabei eine Haltung: Wer Demokratie stärken will, muss die Sorgen der Menschen ernst nehmen – und neue Perspektiven anbieten statt zu polarisieren.
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Kaum ein Begriff polarisiert derzeit so stark wie „Der Westen“. Für die einen ist er eine Wertegemeinschaft, die sich für Offenheit, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit einsetzt. Für die anderen ist "Der Westen" eine geografische Region, die sich durch zu viel Offenheit selbst abschafft und für wieder andere steht „Der Westen“ vor allem für Ausbeutung und Kolonialismus. Selten wird dabei gefragt, wo der Begriff eigentlich herkommt. Gemeinsam mit Sebastian Conrad sprechen wir darüber, wie die Idee des Westens entstanden ist, warum sie bis heute so wirkmächtig ist und wie zivilisatorische Selbstbilder die Gegenwart prägen.
Wie lernen wir eigentlich am besten – und welche Rolle spielen dabei die Orte und Gemeinschaften, in denen Lernen stattfindet? In dieser Sonderausgabe von NEU DENKEN geht es um lebenslanges Lernen und die Frage, wie Bildung weit über Schule und Universität hinaus gelingen kann.
Noch nie in der Geschichte mussten so viele Menschen mit so unterschiedlichen Lebensrealitäten, Interessen und Überzeugungen gleichzeitig zusammenleben. Und trotzdem funktioniert moderne Gesellschaft jeden Tag aufs Neue – zumindest meistens. Mit Alena Buyx sprechen wir darüber, was Gesellschaften eigentlich zusammenhält. Was schulden wir einander? Wie hängen individuelle Freiheit und gemeinsame Verantwortung zusammen? Und warum entscheidet sich gerade in Krisenzeiten, worauf eine Gesellschaft wirklich gebaut ist?
Die Würde jedes Menschen. Die Gleichheit vor dem Gesetz. Demokratie und Menschenrechte. Viele dieser Grundsätze erscheinen uns selbstverständlich – doch sie sind das Ergebnis einer langen gesellschaftlichen Entwicklung und prägen bis heute unser Zusammenleben. Gemeinsam mit Andreas Püttmann sprechen wir darüber, woher unsere Werte kommen, wie sie sich verändern und welche Orientierung sie uns heute noch geben können. Welche Werte verbinden unsere Gesellschaft? Und wie gelingt es, über Werte zu streiten, ohne den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu verlieren?
Respekt, Rücksicht und Verantwortung wirken oft wie Nebensächlichkeiten. Dabei entscheiden sie maßgeblich darüber, ob Menschen miteinander leben, streiten und gemeinsam Lösungen finden können. Gerade in offenen Gesellschaften sind Umgangsformen weit mehr als bloße Höflichkeit. Mit Ingrid Brodnig sprechen wir darüber, warum demokratische Kultur immer auch Gesprächskultur ist. Welche Rolle spielen soziale Medien für unseren Umgang miteinander? Und wie gelingt es, Meinungsverschiedenheiten auszuhalten, ohne das Gemeinsame aus dem Blick zu verlieren?
Leben wir noch in einer Zeit des Fortschritts? Obwohl wir so wohlhabend und technologisch leistungsfähig sind wie nie zuvor, blicken viele Menschen heute mit Sorge statt Zuversicht in die Zukunft. Was bedeutet Fortschritt überhaupt noch – und woran messen wir eine gelungene Zivilisation? Gemeinsam mit Andreas Reckwitz sprechen wir darüber, warum der Fortschrittsglaube ins Wanken geraten ist. Was heißt gesellschaftlicher Fortschritt jenseits von Wachstum und technologischem Wandel? Wie können fortschrittliche Gesellschaften lernen mit Verlusten umzugehen? Und wie können wir Zukunft neu denken, ohne die Hoffnung auf sie zu verlieren?
Nächste Woche startet die sechste Staffel von NEU DENKEN. Diesmal werfen wir einen Blick auf die Grundlagen unseres zivilisatorischen Zusammenlebens – vom westlichen Fortschrittsgedanken und liberalen Umgangsformen bis hin zur Frage, wo unsere Grundwerte herkommen und was Gesellschaften in Krisen zusammenhält. Während der Sommerzeit erscheint NEU DENKEN in einem etwas ruhigeren Rhythmus – nur alle zwei Wochen. Nach der Staffel feiern wir dann das einjährige Jubiläum von NEU DENKEN und nutzen den Anlass, um neue Formate auszuprobieren. Die ausführlichen Einzelgespräche, die ihr kennt, bleiben aber selbstverständlich erhalten.
Maja Göpel spricht mit Lemonaid-Gründer Paul Bethke über Social Businesses und die Frage, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung zum Kern ihres Geschäftsmodells machen können. Gemeinsam diskutieren sie, was werteorientiertes Unternehmertum in der Praxis bedeutet, wo seine Chancen liegen und an welche Grenzen es stößt.
Host Maja Göpel reflektiert die fünfte Staffel des Podcast NEU DENKEN zum Thema "Standort". Eine systematische Analyse der Thematik findet Ihr hier: https://wertvolles-wirtschaften.de/themen/standort-deutschland/
Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Familienunternehmen und sogenannte Hidden Champions stehen für langfristiges Denken, Innovation und Verantwortung. Gleichzeitig geraten viele dieser Unternehmen zunehmend unter Druck. Gemeinsam mit Nadine Kammerlander sprechen wir darüber, wie sich der Mittelstand in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und Transformation neu aufstellen kann. Was bedeutet Erneuerung, ohne die eigenen Stärken zu verlieren? Und welche Rolle können mittelständische Unternehmen in einer sich wandelnden Wirtschaft spielen?
Kaum ein Thema prägt die Debatte um den Wirtschaftsstandort Deutschland derzeit so stark wie die Strompreise. Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit gleichzeitig zu gewährleisten, wirkt oft wie ein kaum lösbares Spannungsfeld. Gemeinsam mit Andreas Löschel sprechen wir darüber, warum Energiepreise so politisch geworden sind. Wie kann die Energiewende planbar und verlässlich gelingen? Und wie schaffen wir ein Energiesystem, das langfristig bezahlbar, klimaverträglich und wirtschaftlich tragfähig ist?
Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch. Die Gesellschaft altert, Berufsbilder verändern sich und neue Technologien wie KI greifen immer stärker in den Arbeitsalltag ein. Gleichzeitig suchen viele Unternehmen händeringend nach Fachkräften. Mit Enzo Weber sprechen wir darüber, wie Arbeit zukunftsfähig organisiert werden kann. Welche Rolle spielen Qualifizierung, Zuwanderung und bessere Arbeitsbedingungen? Und wie gelingt es, aus kurzfristigem Fachkräftemangel langfristige Perspektiven zu entwickeln?
Investitionen entscheiden darüber, welche Technologien entstehen, welche Unternehmen wachsen – und welche Zukunft wir gestalten. Geld ist deshalb nie nur wirtschaftlich, sondern immer auch gesellschaftlich wirksam. Mit Silke Stremlau sprechen wir darüber, wie Finanzkapital nachhaltige Transformation ermöglichen kann. Welche Verantwortung tragen Banken, Fonds und öffentliche Investitionen? Und wie können wir Geld so einsetzen, dass daraus langfristig ökologische und soziale Stabilität entsteht?
Live von der re:publica diskutiert Maja Göpel mit Astrid Deilmann (Campact) und Siri Hummel (Maecenata Institut), welche Rolle eine lebendige Zivilgesellschaft für eine resiliente Demokratie spielt. Gemeinsam sprechen sie über die Rolle von Zivilgesellschaft in Zeiten digitaler Daueraufregung, über koordinierte Angriffe auf demokratisches Engagement – und darüber, warum Demokratie mehr braucht als Wahlen allein.
Die globale Wirtschaft verändert sich gerade grundlegend. Internationale Verständigung und gemeinsame Regeln verlieren an Bedeutung, während Staaten ihre wirtschaftlichen Interessen wieder offensiver durchsetzen. Handel, Lieferketten und Rohstoffe werden zunehmend zu geopolitischen Machtinstrumenten. Gemeinsam mit Christoph Hein sprechen wir darüber, was diese neue Geoökonomie für Deutschland bedeutet. Wie verändert sich wirtschaftliche Zusammenarbeit in einer Welt wachsender Konkurrenz? Und wie kann Stabilität entstehen, ohne dass internationale Offenheit verloren geht?
Host Maja Göpel reflektiert die vierte Staffel des Podcast NEU DENKEN zum Thema "Freiheit".
Warum haben so viele Menschen das stetige Gefühl, zu wenig Zeit zu haben? Zwischen Arbeit, Familie und Alltag wird selbst das, was wir eigentlich gerne tun, schnell zum Stressfaktor. Zeit wird zur knappen Ressource – und damit auch zu einer Frage von Freiheit. Mit Teresa Bücker sprechen wir darüber, wer über Zeit verfügt – und wer nicht. Warum Zeitverteilung politisch ist. Und was es bedeuten würde, Zeit nicht nur effizienter zu nutzen, sondern gerechter zu organisieren. Denn Zeitwohlstand könnte eine der zentralen Voraussetzungen für ein wirklich freies Leben sein.
Gesundheit war einst der Kern unseres Wohlstandsverständnis. Heute wird sie oft getrennt gedacht – von Umwelt, Lebensstil und sozialen Bedingungen. Dabei hängt all das eng zusammen. Mit Claudia Traidl-Hoffmann sprechen wir über die Medizin der Zukunft: Warum Prävention, Umwelt und Selbstwirksamkeit zentral sind. Und warum echte Gesundheit mehr ist als gute Versorgung – sondern eine Frage unserer Lebensweise.
Bildung entscheidet darüber, wer Zukunft gestalten kann. Doch es geht längst nicht mehr nur darum, Wissen zu vermitteln – sondern darum, Menschen handlungsfähig zu machen. Mit Zukunftsforscher Hartwin Maas fragen wir: Welche Kompetenzen brauchen wir wirklich? Und wie muss sich Bildung verändern, damit Menschen nicht nur mithalten – sondern aktiv die Welt von morgen mitgestalten können?
Ungleichheit bestimmt, wer frei ist und wer nicht. Wer wenig hat, hat oft auch weniger Möglichkeiten, etwas zu verändern. Deshalb sollte Chancengerechtigkeit Grundpfeiler einer freien Gesellschaft sein. Doch wie wird sie Wirklichkeit, solange Armut den Handlungsspielraum so vieler begrenzt? Mit Christoph Butterwegge schauen wir auf die strukturellen Ursachen von Ungleichheit – und warum Chancengerechtigkeit immer auch eine Frage der gesellschaftlichen Vorstellungskraft ist.
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Observed September 20, 2026.
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