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Published by Musikverein Wien
Bereit für spannende Talks aus der Welt der Klassik? Im Wiener Musikverein, einem der berühmtesten Orte der klassischen Musik, geben sich die Stars aus aller Welt nicht nur die Klinke in die Hand, sondern auch das Mikrofon. Denn nach vielen Konzerten finden anregende Gespräche mit den Künstler:innen statt. So erzählen beispielsweise Christian Thielemann, Klaus Mäkelä, Jewgenij Kissin, Karina Canellakis und Beatrice Rana über Musik, ihre Leidenschaft und darüber, was sie wirklich bewegt. Los geht’s zum Saisonstart am 4. September 2024. Abonnieren Sie jetzt schon unseren Podcast “Auf ein Glas mit…”, dem Podcast des Wiener Musikverein, überall, wo es Podcasts gibt. Produziert von OH WOW Podcasts
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Im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins präsentierte die Cellistin Sophie Abraham ihr zweites Soloalbum THE BEAUTY IN BETWEEN. Anschließend erfuhren wir im Artist Talk mehr über die Künstlerin – von ihrer musikalischen Entwicklung und gesellschaftlichen Themen bis hin zu emotionalen Einblicken in ihr Leben. Das Gespräch führte Reiner Reitsamer.
Ein außergewöhnlicher Konzertabend mit Thomas Adès, Nicolas Altstaedt, Dénes Várjon und dem ORF RSO Wien führte das Publikum am 22. Mai 2026 von Ives über Kurtág und Adès bis zu Tschaikowskij auf eine faszinierende musikalische Reise. Im Anschluss sprach Thomas Adès im Artist Talk über seine Musik, künstlerische Inspirationen und die Werke des Abends.
Ein Abend zwischen Aufbruch und Sehnsucht: Regina Fritsch las aus Olga Tokarczuks „Unrast“, begleitet von Tommy Hojsa am Akkordeon. Die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk erzählt in ihrem vielfach ausgezeichneten Werk vom Reisen, vom Unterwegssein und von Begegnungen, die bleiben – oder verloren gehen. Im Anschluss sprach Haide Tenner mit Regina Fritsch und Tommy Hojsa über das Leben der Künstler:innen, das Wienerlied und die besondere Atmosphäre des Abends. Es moderierte Heide Tenner.
Zwei bemerkenswerte Abende mit dem London Symphony Orchestra, unter der Leitung von Sir Antonio Pappano präsentierte das Orchester zwei kontrastreiche Programme. Den ersten Abend eröffnete Imogen Holsts Persephone, gefolgt von Vilde Frang mit Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert und Dmitri Schostakowitschs 5. Symphonie nach der Pause. Am zweiten Abend war Denis Kozhukhin in Leonard Bernsteins The Age of Anxiety zu erleben, bevor Tschaikowskijs Pathétique den Abschluss bildete. Nach dem ersten Konzert sprach Sir Antonio Pappano bei einem Künstlergespräch mit Intendant Stephan Pauly über die Musik des ersten Abends und gab spannende Einblicke in das Programm.
Standing Ovations für Saša Stanišić und Federspiel: Unter dem Titel „Alle hinterlassen wir Spuren in der Welt“ verschmolzen Literatur und Musik zu einem berührenden Erlebnis. Vom ersten Wort bis zum letzten Ton schwang das Publikum lachend und bewegt im Wiener Musikverein mit. Im Podcast spricht Stanišić über sein neues Buch, das Konzert und gewährt auch persönliche, biografische Einblicke. Ein nahbares, kluges Gespräch – jetzt nachhören und diesen besonderen Abend neu erleben. Das Gespräch führt Haide Tenner.
Julia Hagen, Künstlerin im Fokus der Saison 2025/26, begeisterte gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakub Hrůša in Antonín Dvořáks fulminantem Cellokonzert. Eine künstlerische Begegnung von besonderer Intensität, auf die man sich im Musikverein seit Langem gefreut hatte. Im Anschluss gewährten die Cellistin und der Dirigent im Gespräch mit Heide Tenner spannende Einblicke in ihr Leben und ihre gemeinsame Arbeit.
Ein Abend zwischen Lied, Literatur und gelebter Wiener Seele stand im Mittelpunkt des Programms „Lied * Wien * Wir“ mit Erika Pluhar im Gläsernen Saal. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Lesung und Gesang spannte sie einen Bogen zwischen Lebensfreude und Melancholie, zwischen Trotz, Heiterkeit und stiller Nachdenklichkeit – stets durchzogen von ihrer tiefen Verbundenheit zu Wien und seiner Sprache. Im Anschluss war Erika Pluhar gemeinsam mit Haide Tenner im Gespräch zu erleben und gab dabei persönliche Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen.
Am 10. März gestalteten Fritz und Aaron Karl gemeinsam mit dem Streichquartett Sonare im Gläsernen Saal einen Abend rund um Mozarts Briefwechsel mit seinem Vater Leopold. Unter dem Titel „Mon très cher Père, Allerliebester Papa!“ verbanden sich Lesung und Musik zu einem lebendigen Porträt familiärer Nähe, künstlerischer Selbstbehauptung und der Lebenswelt des 18. Jahrhunderts. Im anschließenden Gespräch „Auf ein Glas“ entwickelte sich ein humorvolles und lebhaftes Gespräch über Vater-Sohn-Beziehungen – und auch Mozart kam dabei nicht zu kurz.
Am Weltfrauentag präsentierten Verena Altenberger, Mavie Hörbiger und Clara Frühstück mit „Den Göttern in die Seele blicken“ einen Abend über Selbstbestimmung, Widerstand und das Aufbrechen bestehender Ordnungen. Texte von Virginie Despentes oder Ingeborg Bachmann verschmolzen dabei mit der eigens für das Programm komponierten Klangwelt von Clara Frühstück. Im anschließenden Gespräch „Auf ein Glas“ tauschten sich die drei Künstlerinnen unter anderem über den Wandel gesellschaftlicher Rollenbilder, weibliches Selbstverständnis und die Arbeitsrealitäten im Kulturbetrieb aus.
Die Dirigentin Marin Alsop kehrte am Weltfrauentag in den Musikverein zurück und leitete als erste Frau das Webern Symphonie Orchester mit einem kontrastreichen Programm – u. a. Werke von Alban Berg, die Uraufführung von Ingi Kims Meditation Nr. 3 sowie Strauss’ Ein Heldenleben. Im Anschluss gab es ein Gespräch, in dem die Rolle von Frauen in den Mittelpunkt rückte – mit Ulrike Sych, Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Moderiert wurde das Gespräch von Walter Weidringer.
Die Welt des Theaters – heiter, absurd und berührend – stand im Mittelpunkt eines Abends mit der Schauspielerin Julia Stemberger, die mit viel Humor und Augenzwinkern Anekdoten und Texte aus der Wiener Kaffeehausliteratur präsentierte. Mit Werken von Hans Weigel, Alfred Polgar und Armin Berg gewährte sie vergnügliche Einblicke in die schillernde Theater- und Opernwelt – inklusive charmanter Hoppalas hinter den Kulissen. Für den musikalischen Rahmen sorgten Christian Altenburger, Nicolas Altenburger und Christopher Hinterhuber mit heiterer Kammermusik voller Esprit. Im Anschluss war Julia Stemberger nach dem Konzert gemeinsam mit Christian Altenburger noch im Gespräch zu erleben.
Bei seinen letzten Auftritten im Musikverein hat er sich mit Brahms in die Herzen des Wiener Publikums gespielt: Auf das Doppelkonzert für Violine und Violoncello unter der Leitung von Christian Thielemann folgte unlängst das Violinkonzert unter Andris Nelsons. Nun setzte der fulminante Künstler seine Musikalität und seine technische Überlegenheit in den Dienst von Prokofjews Zweitem Violinkonzert. Alexander Soddy dirigierte die Symphoniker, die außerdem noch Wagner und Elgar spielen. Im Anschluss an das Konzert war Augustin Hadelich im Gespräch mit Intendant Stephan Pauly zu erleben.
„Sie bewegt sich spielerisch zwischen den musikalischen Welten und kombiniert auf natürliche Art und Weise Zeitgenössisches mit allem, was gerade in ihren künstlerischen Projekten einen für sie interessanten Faden aufnimmt“, war jüngst in den „Musikfreunden“ über Patricia Kopatchinskaja zu lesen. Dies zeigte sich bereits bei ihrem Debüt in den Konzerten der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien vor mittlerweile 25 Jahren – in einem Sonatenabend, in dem sich das Repertoire von Robert Schumann über Maurice Ravel und Béla Bartók bis hin zur Uraufführung einer eigenen Komposition erstreckte. Am 7. Dezember spielte die facettenreiche Künstlerin mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und Lahav Shani das explosive Erste Violinkonzert von Dmitrij Schostakowitsch. Anschließend an das Konzert war Patricia Kopatchinskaja Gast von Haide Tenner in der Gesprächsreihe „Auf ein Glas“ zum Thema Musik und Gesellschaft.
Paavo Järvi and the Tonhalle-Orchester Zürich visited us with an exciting programme: Schumann’s Cello Concerto with Sol Gabetta and Mahler’s Symphony No. 1, followed by an impressive performance of Mahler’s Symphony No. 2 with the Wiener Singverein and soloists Mari Eriksmoen and Anna Lucia Richter. The applause made the Golden Hall tremble. Afterwards, Paavo Järvi joined Walter Weidringer for our podcast “Auf ein Glas mit …” – an inspiring conversation that rounded off the evening beautifully.
Matthias Goerne und Daniil Trifonov führten uns im Rahmen des Schubert-Schwerpunkts durch die drei monumentalen Liedzyklen – Winterreise, Die schöne Müllerin und Schwanengesang – sowie Franz Schuberts Sonate für Klavier G-Dur, D 894, und machten jeden Abend zu einer intensiven Reise durch die menschliche Gefühlswelt. Im Anschluss an das erste Konzert war Matthias Goerne zudem im Gespräch mit Intendant Stephan Pauly zu erleben.
In dieser Folge spricht die außergewöhnliche Jazzsängerin über ihre musikalischen Wurzeln und darüber, wie sie Klassiker mit großer Freiheit und ebenso großem Respekt neu interpretiert. Dabei gibt sie Einblicke in ihren künstlerischen Weg – von frühen Auszeichnungen bis zu ihren jüngsten Projekten. Das Gespräch zeigt eine Künstlerin, die Tradition und Gegenwart mühelos miteinander verbindet. Das Gespräch führt Reiner Reitsamer.
Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker, trifft auf Dr. Pauly, Intendant des Wiener Musikvereins. Im Gespräch gibt Jan Nast Einblick in seine Vision für die Zukunft des Orchesters und erläutert die Strategien, mit denen die Wiener Symphoniker in den kommenden Jahren sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich wirksam bleiben möchten. Anlass des Austauschs ist das 125-Jahr-Jubiläum der Wiener Symphoniker – ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Orchesters. Eine inspirierende Folge über musikalische Exzellenz, kulturelle Verantwortung und die Bedeutung lebendiger Tradition.
In dieser Folge spricht Intendant Stephan Pauly mit Michael Bladerer, dem Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker, den Akademistinnen Katharina Auer, Antonia Ohnimus und Katarina Zvonar. Gemeinsam geben sie spannende Einblicke in die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker, die 2018 gegründet wurde, um junge Musiker:innen gezielt auf das Berufsleben im Orchester vorzubereiten. Ein inspirierendes Gespräch über Leidenschaft, Disziplin und die Zukunft der klassischen Musik.
Der Pianist Igor Levit widmete dem Erinnern und Gedenken eine eigene Konzertreihe im Wiener Musikverein. Der sehr persönlich gestaltete Schwerpunkt mit fünf Konzerten lud zu einer musikalischen Reflexion über das Leben ein. Den Auftakt bildete am 17. Oktober ein Rezital im Großen Saal des Musikvereins mit Werken von Ravel, Schostakowitsch, Mendelssohn Bartholdy und Beethoven. Im Anschluss an das erste Konzert sprach Igor Levit mit Walter Weidringer über die verbindende Kraft von Musik und ihre Rolle in der Gesellschaft.
Für den „Künstler im Fokus“, Lukas Sternath, hätte die Saison kaum besser beginnen können: Mit zwei ausverkauften Konzerten im Großen Musikvereinssaal startete der junge österreichische Pianist fulminant in die Spielzeit 2025/26. Gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter Kazuki Yamada interpretierte er Rachmaninows virtuos-leidenschaftliches Viertes Klavierkonzert – ein glanzvoller Auftakt seines Konzertreigens. Seit seinem ARD-Wettbewerbssieg 2022 geht Sternaths Karriere steil bergauf. Als „Künstler im Fokus“ des Musikvereins wird er in dieser Saison mehrfach zu erleben sein. Das Gespräch führte Albert Hosp.
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Observed September 20, 2026.
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