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Published by Bayerischer Rundfunk
Hi, ich bin Lisa-Sophie und immer auf der Suche nach Antworten auf komplizierte Fragen. Ich will euch mitnehmen - in Gespräche, die etwas in uns auslösen, die verändern, wie wir andere wahrnehmen oder auf diese Welt schauen. Und vielleicht lernen wir dabei ja auch was über uns selbst. Das ist "Die Frage" - ein Podcast des Bayerischen Rundfunks.
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Elea ist Domina. In ihrem Studio gibt sie den Ton an - und ihre Rolle geht für sie weit über einzelne BDSM-Sessions hinaus. Sie lebt BDSM auch privat und begleitet einige ihrer 24/7-Sklaven sogar im Alltag. Dabei versteht sie sich teilweise wie eine Art Personal Coach: Sie gibt Strukturen vor, macht Ansagen und bestimmt, was ihre Sklaven tun oder lassen sollen.Doch wie funktioniert dieses besondere Verhältnis von Macht und Kontrolle eigentlich? Wir besuchen Elea in ihrem BDSM-Studio und bekommen einen Einblick in ihre Arbeit als Domina und erleben, wie eine Session mit einem ihrer Sklaven abläuft. Und: Auch Lisa nimmt die Peitsche in die Hand und bekommt einen Mini-Domina-Crash-Kurs von Elea: Wird sie wirklich zuschlagen? In dieser Folge geht es darum, was hinter der Welt von BDSM und professionellen Dominas steckt, warum Menschen es genießen, andere zu erniedrigen und welche Rolle Vertrauen, Regeln und Grenzen dabei spielen. Darüber sprechen wir auch mit dem Sexualforscher Dr. Timo Nieder.
Was macht ein Entzug von Cannabis, Heroin oder Alkohol mit unserem Körper und wie schlimm ist es wirklich? Oleg besucht heute Lisa-Sophie im Studio und gibt ihr einen Einblick in eine Entzugsstation: Einen Ort an dem Menschen nur 21 Tage verbringen. Aber in diesen 21 Tagen versuchen sie, von dem loszukommen, was ihr gesamtes Leben bestimmt. Oleg spricht vor Ort mit einer Pflegerin, suchtkranken Menschen und mit jemanden der das alles schon hinter sich hat. Gemeinsam mit Lisa-Sophie beantwortet er die Frage: Was passiert wirklich bei einer Entgiftung?
Tim steigt wieder ins Flugzeug - mit der Erinnerung an einen Horror-Flug von vor Jahren im Kopf und den Strategien aus dem Seminar im Gepäck. Normalerweise hat er spezifische Sicherheitsrituale, will zum Beispiel nur auf bestimmten Sitzplätzen sitzen, beobachtet jede Bewegung, hört auf jedes Geräusch und zählt die Minuten, bis er endlich wieder festen Boden unter den Füßen hat. Dieses Mal soll er all das sein lassen. Denn heute macht er bei einer Expositionstherapie in einem Flieger mit, zusammen mit 100 anderen Menschen mit Flugangst. Wir sind dabei, wenn die Türen schließen, die Triebwerke hochfahren und Tim seine Angst-Techniken im echten Flug-Test anwenden muss. Bricht die Panik erneut aus oder halten die neuen Methoden stand? Diese Folge zeigt, was in der Kabine hilft, um die Flugangst zu besiegen, von den ersten Minuten bis zur Landung.
Tim hat seit Jahren starke Flugangst. Doch dieses Jahr will er die Familie seiner Freundin in Brasilien besuchen. Daher sitzt er in einem Flugangst-Seminar mit rund 100 anderen Betroffenen. Das Ziel: Gleich gemeinsam in den Flieger zu steigen, die Angst nicht wegzudrücken, sondern zuzulassen und sie so langfristig zu überwinden. Wir sind dabei, wenn Psychologe und Angst-Experte Prof. André Wannemüller erklärt, wie Flugangst entsteht, warum das Gehirn sie hochschaukelt und welche Übungen im Seminar auf den Ernstfall im Flieger vorbereiten. Wird das Tim helfen? Und ist es wirklich eine gute Idee, mit 100 anderen Flugängstlichen gemeinsam in den Flieger zu steigen?
Heidis Leben verändert sich auf einen Schlag, als das Jugendamt bei ihr anruft und sie fragt, ob sie ein Findelkind adoptieren will - ein frisch geborenes Mädchen. Heidi sagt sofort: Ja! Viele Jahre später stellt sich genau dieses Mädchen die Frage: Wer sind meine leiblichen Eltern? Und geht auf die Suche nach ihrer Herkunft. Und Heidi, die macht sich Sorgen um ihre Tochter. In dieser Folge spricht Lisa-Sophie mit Heidi und Farina über ihre gemeinsame Beziehung als Adoptivmama und -tochter. Es geht um Liebe, wann man seinem Kind erzählt, dass es adoptiert ist, und Lisa-Sophie fragt Heidi natürlich auch: Wie ist das für eine Adoptivmutter zu hören, dass deinem Kind plötzlich irgendwas fehlt. Ein Puzzlestück. Andere Eltern? Was hat Farinas Suche nach ihrer Herkunft für Heidi und die Beziehung zu ihrer Adoptivtochter verändert?
Vor 23 Jahren wurde Farina als Findelkind in einer Sporttasche im Krankenhaus ausgesetzt und danach adoptiert. Jetzt will sie mehr über ihre Herkunft erfahren: Wer sind ihre leiblichen Eltern und warum wollten die sie nicht? In dieser Folge findet Farina endlich heraus, wer ihre Eltern sind. Wie sehr verändert es dich, wenn du auf einmal die Geschichte hörst, die dein gesamtes Leben bestimmt hat? Bist du danach auf einmal jemand anderes? Was so eine Suche mit der eigenen Identität macht, darüber spricht Lisa-Sophie auch mit Bindungspsychologin Dr. Ina Bovenschen. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin: Samira Strobl Schnitt: Amelie Hörger, Samira Strobl Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi
Findelkind Farina wurde direkt nach ihrer Geburt in einer Sporttasche in einem Krankenhaus ausgesetzt. Niemand wusste, wer ihre leiblichen Eltern sind oder warum sie zurückgelassen wurde. Heute ist Farina 23. Adoptiert, behütet aufgewachsen, geliebt. Und trotzdem begleiten sie Fragen, die nie ganz verschwunden sind: Wo komme ich her? Wer sind meine leiblichen Eltern? Warum wurde ich ausgesetzt? Durch einen DNA-Test und einen unglaublichen Zufall tauchen plötzlich neue Hinweise auf. Und schließlich bekommt Farina einen Anruf, der alles verändern könnte. In dieser Folge geht es um die Suche nach den eigenen Wurzeln und darum, wie es sich anfühlt, adoptiert zu sein und mit einem fehlenden Kapitel der eigenen Geschichte aufzuwachsen. Welche Rolle spielt Herkunft für die eigene Identität? Und kann man sich selbst kennen, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Darüber sprechen wir auch mit Bindungspsychologin Dr. Ina Bovenschen, die seit Jahren zu Adoption, Herkunft und Identitätsentwicklung forscht. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin: Samira Strobl Schnitt: Samira Strobl Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi Audioproduktion: Ian Moran Ihr wollt eure Geschichte mit uns teilen? Schreibt uns eine Nachricht an 0174/2745065 Oder per Mail an: diefrage@br.de.
Saskia hat schon in vielen Pflegeeinrichtungen gearbeitet - im Krankenhaus, in der Altenpflege, in der Zeitarbeit. Doch der Pflegejob bringt sie immer wieder an ihre Grenzen: Nachtdienste, Verantwortung für über hundert Bewohner:innen, toxische Teams und traumatisierende Erlebnisse, die sie bis heute verfolgen. Heute arbeitet Saskia in einem sogenannten Flexpool und kann ihre Schichten selbst planen. Zum ersten Mal hat sie das Gefühl, nicht komplett am Limit zu sein. Aber reicht das, um in der Pflege gesund arbeiten zu können oder ist ein Burnout in diesem Beruf fast unvermeidlich?Gemeinsam mit Host Lisa-Sophie erzählt Saskia von ihrem Pflegealltag zwischen Überforderung, Schuldgefühlen und dem Versuch, in so einem System trotzdem weiterzumachen. All diese Fragen stellen sich vor dem Hintergrund eines immer dringlicher werdenden Problems: Mit Pflegewissenschaftler Michael Simon und Soziologin Irmhild Saake sprechen wir darüber, was passiert, wenn in Deutschland immer mehr Menschen Pflege brauchen, aber immer weniger Pflegekräfte diesen Job noch aushalten.
Josy hatte noch nie eine echte Freundschaft und fühlt sich oft einsam. Bis sie vor kurzem Celine kennenlernt. Beide verbindet nicht nur ihre Einsamkeit, sondern auch die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, die ihre Gefühle intensiviert und Beziehungen zu einer Herausforderung macht. Nach den ersten drei Treffen sind beide total happy. Haben sie endlich die Freundin gefunden, die sie immer gesucht haben? Jetzt machen die beiden einen gemeinsamer Kurztrip und wir sind dabei. Aber hält die junge Freundschaft der Belastung stand? Lisa-Sophie spricht mit nicht nur mit Josy und Celine über ihre Geschichte, sondern auch mit Psychologe Dr. Wolfgang Krüger darüber, was eine tiefe Freundschaft ausmacht. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin & Schnitt: Amelie Hörger Produktion: Hannah Mayer Redaktion: Anne Brier und Verena Krempl
Denise ist für die Liebe nach Bayern gezogen - in ein klitzekleines Dorf. So schön es hier auch für sie ist... sie ist einsam. Denn nach einem Jahr Dorfleben hat sie noch immer keine neuen Freundschaften geschlossen. Aber wieso ist das so schwer? Und wie schafft man es eine neue Freundin zu finden? Gemeinsam machen wir uns mit Denise auf Freundschafts-Suche. Unterstützt werden wir mit ganz vielen Tipps von Christian Langkamp, der sich ein Jahr lang der Forschung zu Freundschaften gewidmet und darüber ein Buch veröffentlicht hat.
Chemsex hat Tovja das erste Mal mit 26. Schnell wird daraus eine Sucht nach Sex auf Drogen. Der Konsum zieht sich durch sein ganzes Leben, bestimmt seinen Alltag, bis er komplett abstürzt. Am Ende verliert er fast alles, seinen Job, seine Wohnung - er landet im Gefängnis. Doch warum hat er sich nur auf Drogen geliebt und begehrt gefühlt? Gemeinsam mit dem Suchtforscher Daniel Deimel analysiert Host Oleg die Geschichte von Tovja und geht der Frage nach, warum Menschen in die Chemsex-Sucht rutschen. Welche Rolle spielen Druck, Scham und das Gefühl, funktionieren zu müssen? Host: Oleg Grygorov Autor: Leander Beil Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi, Monika Wagner
Wochenlang auf einen Therapieplatz warten oder sofort mit einer KI chatten? Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT, Gemini & Co bei Panikattacken, Einsamkeit oder sogar bei komplexen psychischen Erkrankungen. Doch wie sicher ist diese "Psychotherapie"? Gemeinsam mit der Psychotherapeutin Prof. Dr. Johanna Löchner analysiert Host Oleg echte Fälle aus der Community und klärt, ob künstliche Intelligenz eine Hilfe für Mental Health oder ein gefährliches Risiko für unsere psychische Gesundheit ist. Und Oleg macht das Selbstexperiment: Wie fühlt sich die "Behandlung" durch die Maschine an? Und kann sie ihm wirklich helfen? Host: Oleg Grygorov Autorin: Amelie Hörger Redaktion: Verena Krempl, Anne Brier, Monika Wagner Produktion: Stefan Oberle Von 16:37 - 17:22 geht es um das Thema Magersucht Von 19:20 - 24:28 geht es um Selbstverletzungsdruck und suizidale Gedanken Von 32:17 - 34:54 geht es um selbstverletzendes Verhalten Steckt ihr in einer emotionalen Krise? Hier findet ihr Hilfe: - Telefonseelsorge (24/7 erreichbar): https://www.telefonseelsorge.de - wenn nicht per Telefon, dann auch anonym per Chat - Nummer gegen Kummer (anonym telefonieren, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Mo-Sa, 14-20 Uhr): Tel. 116 111 - Krisenchat (anonym auf WhatsApp oder SMS - rund um die Uhr, für alle unter 25 Jahren): https://www.krisenchat.de
Mit Thomas scheint alles perfekt, bis die ersten Verschwörungserzählungen den Beziehungsalltag vergiften. Was passiert mit der Liebe, wenn der Partner in eine Parallelwelt abdriftet und etwa an Impf-Mythen oder Reptilienmenschen glaubt? In dieser Folge sprechen wir mit Anne und darüber, wie sie immer mehr zwischen zwei Welten gerät. Es geht um Liebe und Loyalität und darum, wie schwer es sein kann, sich von so einer Liebe zu lösen. Verschwörungsmythen sind kein Randphänomen. Schätzungen zufolge steckt etwa jede zehnte Person in Deutschland in solchen Erzählungen fest. Dazu sprechen wir auch mit dem Kulturwissenschaftler Michael Butter. Wir fragen ihn, warum Menschen an solche Erzählungen glauben und wie Familie und Freundschaften helfen können, wenn jemand beginnt, in diese Szene abzurutschen.
Love is blind - zumindest in dieser Podcast-Folge. Denn: Janin ist in einen Mann verliebt, der tausende Kilometer von ihr entfernt lebt - im Gefängnis in den USA. Und: Sie hat mit ihm eine Beziehung begonnen, ohne ihn je gesehen oder gehört zu haben. In dieser Folge geht es um die Frage, ob es wirklich Liebe sein kann, wenn man sich eigentlich nur durch Briefe kennt. Können wir uns verlieben, ohne uns je gesehen zu haben? Darüber spricht Lisa-Sophie mit Janin, deren Liebesgeschichte alles andere als klassisch ist und am Ende dennoch mit dem Traum einer gemeinsamen Zukunft und sogar einer Hochzeit endet. Aber wie konnten so tiefe Gefühle entstehen noch bevor die beiden sich begegnet sind? Was braucht es, um sich zu verlieben? Das verrät uns in dieser Folge Psychologin und Paartherapeutin Wera Aretz, die seit Jahren vor allem zum Thema Online-Dating forscht. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin: Samira Strobl Schnitt: Samira Strobl, Amelie Hörger Redaktion: Verena Krempl, Monika Wagner
Olympia: Auf diesen sportlichen Höhepunkt arbeitet Ricarda Funk jahrelang hin. Und als er endlich da ist, verändert sich alles, aber leider nicht nur zum Guten. In dieser Folge geht es um Druck im Leistungssport, um eine olympische Goldmedaille und vor allem um die Leere nach dem großen Moment. Es ist die Geschichte von Ricarda Funk, Olympiasiegerin im Kanuslalom. Und es ist die Geschichte von all dem, was nicht ins Rampenlicht passt, vom "Danach" - nach den Olympischen Spielen. Wir sprechen mit dem Sportpsychologen Robin Conen darüber, was eine Post-OIympia-Depression von einer Depression unterscheidet und fragen bei dem Sportsoziologen Gunter Gebauer nach, warum gerade Sportler:innen in so ein Loch fallen. Wie macht man dann weiter? Wie kämpft man sich aus dem Tief zurück, das auf so einen Karrierehöhepunkt folgen kann?
Azadiya ist auf der Flucht vor ihrer Familie. Täglich begleitet sie die Angst, ihre Familie könnte sie finden und was sie ihr antun würden, wenn das geschieht. Deswegen lebt sie versteckt, unter einem neuen Namen, in einer anderen Stadt. Denn in ihrer Familie ist schon einmal jemanden geflohen, abgehauen aus einem System voll Gewalt und Unterdrückung. In dieser Folge geht es um ein Thema und ein Verbrechen von dem wir ziemlich selten hören, um eine Geschichte von Gewalt und eine Welt in der Ehre das höchste Gut ist. Eine Ehre, die um jeden Preis geschützt werden muss, auch wenn dafür ein Mensch sterben muss. Wie lebt es sich in ständiger Angst vor der Familie? Und was bringt Menschen dazu Ehre über ein Menschenleben zu stellen?
Frohe Weihnachten und Danke! Zum Ende des Jahres schaut Lisa-Sophie nochmal mit euch zurück auf die Folgen aus diesem Jahr und gibt Tipps, was ihr über die Feiertage noch hören könnt. Und außerdem gibt's ein kleines Update, wie es nächstes Jahr im Podcast weitergeht.
Bilal kämpft für ein Leben in Deutschland. Er lernt Deutsch, schließt Freundschaften, schafft sein Abi. Doch dann passiert etwas, das alles ins Wanken bringt. Und plötzlich merkt Bilal: So sehr er sich bemüht, sicher fühlt er sich hier trotzdem nicht. Wie konnte es so weit kommen? Vor Jahren nahmen Bilal und seine Familie eine gefährliche Flucht aus ihrer Heimat, dem Irak, auf sich, weil sie auf ein sicheres und friedliches Leben in Deutschland hofften. Doch die Realität in Deutschland sieht dann ganz anders aus: Ständig schwebt die Angst vor einer möglichen Abschiebung über ihnen. Und schließlich trifft es ausgerechnet Bilals jüngeren Bruder Ramzi. Er wird abgeschoben. Diese Folge erzählt, wie es ist, sich ein neues Leben aufzubauen und dennoch zu spüren, dass es jederzeit wieder zerbrechen kann. Zudem erklären der Ethnologe Martin Sökefeld und der Historiker Florian Wagner, warum die Rechtslage rund um Abschiebungen so komplex ist. Eine Geschichte über die schwierige Suche nach Sicherheit - selbst in Deutschland.
Hast du jemals für die Liebe alles aufs Spiel gesetzt? Vom Kontaktabbruch mit der besten Freundin bis zur Scheidung wegen eines neuen Crushs: In dieser Folge erzählt ihr aus der Community Lisa-Sophie die wilden Dinge, die ihr aus Liebe getan habt. Wann gehen wir zu weit für die Liebe? Und lohnt es sich alles für sie zu riskieren? Das bespricht Lisa-Sophie in dieser Folge auch mit Paartherapeutin Yvi Blum.
Nadine lebt mit Mann, zwei Kindern und Hund in einer Kleinstadt in Bayern. Alles scheint idyllisch - bis ihr Sohn Luis straffällig wird: erst Graffiti, dann Marihuana-Konsum, dann Drogenhandel. Und schließlich steht die Polizei vor der Tür. Doch das ist erst der Anfang. Irgendwann bricht sogar die Familie auseinander. Nadine bleibt mit einer Frage zurück: Inwiefern bin ich als Mutter schuld? Diese Frage stellen wir auch dem Kriminologen Prof. Dirk Baier. Und: Wie geht man am besten mit dem eigenen Kind um, wenn es straffällig wird? In dieser Folge versucht Oleg, eine häufig vergessene Perspektive aufzuzeigen: Die der Eltern, die mit Scham und Schuld zu kämpfen haben und dem Versuch, loszulassen, ohne aufzugeben.
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Observed September 20, 2026.
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