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Published by Frankfurter Allgemeine Zeitung
Einmal im Monat sprechen Peter Buxmann und Holger Schmidt mit Gästen über Einsatzfelder der künstlichen Intelligenz in Unternehmen und die Entwicklung neuer datengetriebener Geschäftsmodelle. Peter Buxmann und Holger Schmidt erforschen am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt die Potenziale der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeit.
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Ein Vorstandschef, der abends selbst programmiert, um die neuesten Sprachmodelle zu testen: Philipp Eckelmann berichtet im KI-Podcast der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wie generative Künstliche Intelligenz die Kostenstrukturen in der Softwareentwicklung verändert und etablierte Geschäftsmodelle unter Druck setzt.
Wird wirklich jedes Industrieunternehmen zum Robotikunternehmen? Kuka-Chef Christoph Schell erläutert, warum sich für Europa jetzt ein wichtiges Zeitfenster schließt und wie physische KI die Robotik verändert. Bei aller Begeisterung bereitet ihm eines Sorge: die Sicherheit autonomer Systeme.
Claudia Plattner erklärt im F.A.Z. KI-Podcast, warum KI die Angreifer stärker begünstigt als die Verteidiger, was hinter dem neuen AI Security Institut steckt, warum der „Cyberdome“ kein Marketing ist und dass Quantencomputing als Sicherheitsproblem bis 2030 gelöst sein sollte.
Agnes Heftberger, Deutschland-Chefin von Microsoft, hat für Studierende einen klaren Rat: Entscheidend wird primär die Lernbereitschaft sein, nicht das erlangte Wissen an der Universität. Denn der Wandel am Arbeitsmarkt werde sich beschleunigen, sagte Heftberger im F.A.Z. KI-Podcast.
In der Radiologie kommt Künstliche Intelligenz schon seit vielen Jahren zum Einsatz. Doch moderne KI-Agenten können viel mehr: Den Arzt von der Bürokratie befreien, die 40 Prozent seiner Arbeitszeit binde, hofft Alexander Meyer, Chief Medical Information Officer des Deutschen Herzzentrums der Charité.
Markus Kaulartz, Partner der Wirtschaftskanzlei CMS, sieht das große Potenzial der KI eher in neuen Dienstleistungen als etwas mehr Effizienz. KI-Kanzleien, die mit wenigen Menschen und viel Technik die etablierten Unternehmen angreifen, erwartet er schon bald auch in Deutschland.
Für Data-Science-Professor Philipp Berens verändert Künstliche Intelligenz die Diagnostik und den Klinikalltag. KI markiert Auffälligkeiten und senkt Fehlalarme, ohne ärztliche Verantwortung zu ersetzen, sagt Berens im KI-Podcast.
DeepL war einst der unangefochtene Star der Übersetzung. KI-Anbieter wie Google oder OpenAI haben aber aufgeholt. Jarek Kutylowski, Gründer von DeepL, spricht im Podcast über die Vorteile der Spezialisierung, die Bedeutung der KI-Agenten und warum das Rennen gerade erst beginnt.
Keiner nutzt KI so intensiv wie die Studenten. Das erfordert neue Kompetenzen, während andere Fähigkeiten nicht mehr gebraucht werden. Das folge dem normalen Muster der Technikgeschichte, sagt Doris Weßels im F.A.Z. KI-Podcast.
Europa experimentiert zwar viel mit KI, aber die Skalierung gelingt Amerikanern und Asiaten deutlich schneller. Wie der Schritt von der Innovation in die Umsetzung gelingt, erklärt Christine Rupp, Deutschland-Chefin von IBM, in unserem Podcast.
Der Präsident der Bundesnetzagentur ist künftig auch für den EU AI Act zuständig. Und warnt vor einer oft unnötigen Aufregung. „Es gibt eine massive Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung und dem, was der AI Act wirklich vorschreibt.“
Die Schwarz-Gruppe investiert in KI wie kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland. Nicht nur in eigene Rechenzentren, sondern auch als Effizienzmotor im Handel. Das nächste große Ding seien KI-Agenten, sagt Rolf Schumann, Co-CEO von Schwarz Digits.
Christian Engelhardt hat als Landrat des Kreises Bergstraße schon früh auf KI im Amt gesetzt und treibt den Ausbau mit Elan voran. Seine Vision: KI soll helfen, den Bürgern die Arbeit abzunehmen, bevor sie entsteht.
Florian Rentsch, Vorsitzender des Verbands der Sparda-Banken, sieht die Banken wegen der Künstlichen Intelligenz mit in einer neuen Welt konfrontiert. Wer den Wandel nicht mitgehe, werde im Markt deutliche Nachteile erleiden.
RWE führt KI spielerisch ein. Tracking der Produktivität? Bisher nicht. Erst wenn Vertrauen, Kompetenz und Akzeptanz gewachsen sind, könne der technologische Wandel seine Wirkung entfalten, sagt Arbeitsdirektorin Katja van Doren.
Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus fordert mehr Zentralisierung in der Digitalpolitik, will den Datenschutz noch einmal neu angehen und Künstliche Intelligenz in Europa vorantreiben.
KI spielt im Krieg in der Ukraine ein wichtige Rolle, zum Beispiel für die Luftverteidigung. Nico Lange von der Münchner Sicherheitskonferenz warnt aber auch: Frei verfügbare Open-Source-Modelle werden „militarisiert“ – und müssten stärker reguliert werden.
Effizienzsteigerungen bis zu 20 Prozent – Mark Klein, den Chief Digital Officer der Ergo Gruppe, hat Künstliche Intelligenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingeführt. 60 Prozent der Beschäftigten haben KI inzwischen im Einsatz, weil sie Routinejobs übernimmt und ihre eigenen Tätigkeiten menschlicher macht.
Schon nach einem Jahr rechnet sich der Einsatz der generativen KI, erzählt Christian Brauckmann, IT-Vorstand der DZ-Bank. 2200 der 6000 Bankmitarbeiter arbeiten heute regelmäßig mit den KI-Tools. Inzwischen entwickeln auch Fachbereiche ohne KI-Expertise ihre eigenen Bots.
Wer diszipliniert nicht jede KI-Welle mitmacht, sondern die KI intelligent mit den eigenen Daten verbindet, identifiziert die wirklich spannenden Mehrwerte, sagt Walid Mehanna, Chief Data und AI Officer des Technologiekonzerns Merck.
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Observed September 20, 2026.
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