Podcast charts
Published by Kai Kupferschmidt, Laura Salm-Reifferscheidt
Pandemia ist ein Wissenschaftspodcast von Laura Salm-Reifferscheidt und Kai Kupferschmidt. Wir erzählen die großen und kleinen Geschichten rund um Epidemien, Impfstoffe und globale Gesundheit und fragen, was sie uns über Wissenschaft, Politik und Gesellschaft verraten. Im Zentrum stehen Recherche, Gespräche mit Forschenden und Betroffenen und der Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht gesichertes Wissen? Wo liegen Unsicherheiten? Und wie verändert Forschung die Welt – manchmal schneller, als uns lieb ist?
On the charts
Every published chart this podcast appears in, in the snapshot behind this page. Each one links to the chart it came off.
From the feed
The latest episodes published to this podcast’s own RSS feed. Titles and descriptions are the publisher’s.
Pandemia bekommt Besuch! Laura und Kai haben den Spieß umgedreht und befragen in dieser Folge die Podcast-Kollegen Franzi und Karl von "AstroGeo". Es geht unter anderem um die Suche nach Leben auf dem Mars, die Mikroben, die wir unfreiwillig ins All schleppen, und die Frage, wie man einen fremden Planeten vor uns schützt. Ein Crossover-Gespräch über Keime, Katastrophen und den Kosmos.
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo wächst so schnell wie noch keine andere zuvor. Aber wie konnte der Ausbruch so groß werden? Wann begann er wirklich? Laura und Kai erzählen, was Forscher in der Goldminenstadt Mongbwalu über die frühen Tage des Ausbruchs herausgefunden haben, warum jetzt ein Impfstoff gegen ein anderes Ebola-Virus eingesetzt wird und welche Themen bei der Diskussion über Ebola-Ausbrüche immer wieder unter den Tisch fallen.
Das Vogelgrippevirus H5N1 hat erstmals Australien und Neuseeland erreicht. Für viele Vögel ist das gefährlich, für einen ganz besonderen könnte es katastrophal werden: den Kakapo. Der flugunfähige, bis zu vier Kilo schwere Papagei war schon fast ausgestorben. Jahrzehntelang haben Naturschützer um jedes einzelne Tier gekämpft. Inzwischen gibt es wieder mehr als 200. Das Team spricht mit dem Kakapo-Experten Andrew Digby über einen der faszinierendsten Vögel der Welt – und darüber, wie man versucht, ihn vor einem Virus zu bewahren, das inzwischen selbst die entlegensten Winkel der Erde erreicht hat.
1912 stirbt ein zweijähriges Mädchen in Berlin an den Masern. Ihre Lunge wird konserviert, beschriftet – und dann vergessen. Bis Forscher sie über ein Jahrhundert später wiederentdecken. In dieser Folge sprechen Laura und Kai darüber, wie es den Forschern gelingt, das Virus aus dem Präparat zu sequenzieren, was das über den Ursprung der Masern verrät und warum das alles ein neues Kapitel in der Virenforschung eröffnet.
Er frisst sich durch lebendes Fleisch, kann Menschen und Tiere befallen und hat einst Hunderttausende Rinder, Schafe und Ziegen getötet: der Neuwelt-Schraubenwurm (Cochliomyia hominivorax). Vor Jahrzehnten galt er in Nord- und Mittelamerika als besiegt – dank einer der ungewöhnlichsten Seuchenbekämpfungen der Geschichte. Millionen steriler Fliegen, aus Flugzeugen abgeworfen, drängten den Parasiten Stück für Stück zurück. Doch nun ist der Schraubenwurm wieder da. Laura und Kai erzählen die Geschichte einer spektakulären Ausrottungskampagne und gehen der Frage nach, warum die biologische Barriere versagt hat und wie der Parasit heute bekämpft wird.
Aus den Schlagzeilen ist die MV Hondius längst verschwunden, aber Forscher beschäftigt der Hantavirus-Ausbruch an Bord des Schiffes noch immer: War wirklich eine Müllhalde im Süden Argentiniens der Ursprung – oder führt die Spur ganz woanders hin? Laura und Kai sprechen über neue Erkenntnisse bei der Suche nach dem Ursprung und warum diese Frage weit über einen einzelnen Ausbruch hinausgeht.
Ebola in Berlin – diese Schlagzeile löst bei vielen Menschen sofort Bilder von einer drohenden Katastrophe aus. Doch wie schlimm wäre ein Ebola-Ausbruch hierzulande? Wie sieht die Behandlung eines Patienten hier aus? Und wie fühlt es sich an in Ebola-Quarantäne zu sitzen? Laura und Kai sprechen mit dem Arzt Patrick La Rochelle, der nach einem möglichen Ebola-Kontakt in Prag in Quarantäne ist, mit dem Mediziner Leif-Erik Sander, der einen Ebola-Patienten in Berlin behandelt, und mit Craig Spencer, der Ebola überlebt hat. Außerdem erzählt Christian Drosten, was die Labordiagnostik mit dem Brötchenbacken gemeinsam hat. Eine Folge über Evakuierungen, Angst und die Frage, warum moderne Therapien oft nicht dort verfügbar sind, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich eine seltene Ebola-Spezies aus: Bundibugyo. Schon die ersten offiziellen Zahlen waren alarmierend, inzwischen gibt es mehr als tausend Verdachtsfälle. Warum dieser Ausbruch Experten so große Sorgen macht, wie bewaffnete Gruppen, Goldminen und Gerüchte die Eindämmung erschweren – und warum klinische Studien heute viel schneller starten können als noch vor zehn Jahren: Darüber sprechen Laura und Kai in dieser Folge. Außerdem geht es darum, weshalb die Diagnose der Krankheit gerade ein großes Problem ist und welche Rolle geschwächte globale Gesundheitsstrukturen bei der Bekämpfung eines solchen Ausbruchs spielen.
Ein Kreuzfahrtschiff, ein gefährliches Virus und die Frage: Was jetzt? Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der MV Hondius beginnt für viele Passagiere nun eine weitere schwierige Phase: die Quarantäne. Doch warum sondern manche Länder Menschen wochenlang ab, während andere auf freiwillige Maßnahmen setzen? Wie sieht eine Quarantänestation aus? Und was hat das alles mit Astronauten zu tun? Kai und Laura erzählen, wie Quarantäne entstanden ist, warum sie immer wieder politisch umkämpft war und weshalb Experten heute sagen: Die strengsten Maßnahmen sind nicht unbedingt die wirksamsten. Eine Folge über Isolation, Vertrauen und die Kunst, unter Unsicherheit Entscheidungen zu treffen.
Als auf der MV Hondius zunächst ein Passagier stirbt, ahnt noch niemand, dass ein seltenes Hantavirus dahintersteckt. Doch dann häufen sich die Fälle: Menschen werden evakuiert, Labore alarmiert, internationale Gesundheitsbehörden eingeschaltet. In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte eines Ausbruchs, der zeigt, wie kompliziert globale Infektionskontrolle werden kann — selbst bei einem Virus, das keine Pandemiegefahr birgt.
In dieser Folge erzählen Laura und Kai die Geschichte einer unscheinbaren, aber mächtigen Waffe gegen Malaria: das Bettnetz. Mit zahlreichen Forschenden sprechen sie über die lange Wissenschaftsgeschichte der Netze und warum es Jahrzehnte dauerte, bis sie breit eingesetzt wurden. Sie erklären, was Bettnetze wirklich erreicht haben, wie ein Ausrutscher an der Fernbedienung zur Geburtsstunde einer der wichtigsten Hilfsorganisationen im Kampf gegen Malaria wurde – und warum dieser Kampf ausgerechnet jetzt ins Stocken gerät. Mit Rob Mather, Abraham Mnzava, Brian Greenwood, Pedro Alonso, Fredros Okumu, Kirsten Moore-Sheeley, Kate Kolaczinski und Cordelia Kenney.
In einer Bonusfolge geht es dieses Mal um Desinformation: Laura schont ihre Stimme und Kai erzählt von einer Konferenz in Cambridge auf der Forscher, Politiker und Journalisten über die Auswirkungen von Desinformation in verschiedenen Bereichen diskutieren. Der Klimaforscher Michael Mann und der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan erklären, warum das Thema auch sie beschäftigt.
Schimmel auf Brot kennen wir alle – aber was passiert, wenn Schimmel in uns wächst? In dieser Folge geht es um Pilze als Krankheitserreger: Warum sie für die meisten harmlos sind, für Immunsupprimierte aber lebensgefährlich werden können. Der Kölner Pilz-Experte Oliver Cornely erklärt, wie sich Mukor-Pilze durch Gewebe fressen und warum bei Verdacht jede Stunde zählt. Und Laura und Kai erzählen die Geschichte des dramatischen Mukormykose-Ausbruchs in Indien während der zweiten Covid-Welle. Was führte zu der „Tragödie in der Pandemie“?
Im März 2021 überschlugen sich die Meldungen: AstraZeneca wird pausiert, Empfehlungen ändern sich, Verunsicherung überall. Fünf Jahre später ist das Rätsel endlich gelöst: Warum entwickelten wenige Geimpfte eine gefährliche Nebenwirkung? Ausgehend von der ersten Patientin in Wien rekonstruieren Laura und Kai den Weg zur Diagnose und wie jahrelange Laborarbeit Forscher schließlich auf die Spur einer winzigen Mutation führte. Eine Folge über Medizin unter Hochdruck, elegante Forschung – und die Frage, was das für Adenovirus-Impfstoffe und Risikokommunikation bedeutet. Mit Sabine Eichinger, Andreas Greinacher, Florian Krammer und Philipp Schmid.
Ende 1929 sterben in Berlin mehrere Menschen an einer rätselhaften Lungenkrankheit. Der gemeinsame Nenner: exotische Vögel. "Papageien bringen den Tod" titeln Zeitungen. Was wie ein lokales Drama beginnt, entpuppt sich als globales Problem. Von Buenos Aires über Berlin bis in die USA breitet sich eine bis dahin kaum verstandene Krankheit aus. Forscher suchen fieberhaft nach dem Erreger, während Labore zu Hochrisikoorten werden und Wissenschaftler selbst erkranken. Die Presse schürt Panik, der Handel bricht ein, Behörden verhängen Verbote. In der vierten Folge unserer Serie über Chlamydien geht es um eine vergessene Pandemie und die Frage, warum Zoonosen oft dort entstehen, wo Tiere zu Handelsware werden.
Chlamydia trachomatis ist einer der häufigsten sexuell übertragbaren Erreger. Bei den meisten Menschen verursacht eine Infektion keine Symptome, doch bei manchen Frauen kann sie schwere Folgen bis hin zur Unfruchtbarkeit haben. Warum die Niederlande gerade einen neuen Umgang mit dem winzigen Bakterium erproben, wie wenig wir eigentlich über Chlamydien wissen und was das alles mit griechischen Göttern und schwedischen Kommoden zu tun hat – darum geht es in der dritten Folge unserer Serie über Chlamydien.
Es gab ein paar große Durchbrüche zu feiern dieses Jahr, aber 2025 wird in die Geschichte der globalen Gesundheit eingehen als ein katastrophales Jahr. Was das konkret bedeutet und wie es 2026 weitergeht, darüber sprechen Laura und Kai mit zahlreichen Experten: John-Arne Røttingen, Chef des Wellcome Trust, die Forscher Linda-Gail Bekker, Maria Van Kerkhove und Christian Happi, die Journalistin Stephanie Nolen und HIV-Aktivist Mitchell Warren.
Der Arzt Demetre Daskalakis arbeitete bei der US-Seuchenschutzbehörde CDC. Vor wenigen Monaten erklärte er seinen Rücktritt – zeitgleich mit anderen hochrangigen Experten. Das Pandemia-Team spricht mit Daskalakis darüber, wie Wissenschaftler ausgebootet werden, wie es nun mit dem Impfen weitergeht und warum er den US-Gesundheitsminister persönlich für den Anschlag auf das CDC verantwortlich macht.
Wir feiern mit bei der #WissPodWeihnacht. Das hier ist eine kurze Sonderfolge für den Wissenschaftspodcasts-Adventskalender. Vor 50 Jahren, im Dezember 1975, kam Spielberg’s “Der Weiße Hai”, in die deutschen Kinos. Laura und Kai sprechen darüber, warum in der Pandemie immer wieder Bezug auf den Film genommen wurde und was das alles mit einem Cholerausbruch 1832 in dem Kurort Teplitz zu tun hat.
Eigentlich sollte diese Bonus-Episode nur für unsere Abonnenten zu hören sein, aber auf vielfache Nachfrage und weil bald Weihnachten ist, bekommt ihr sie jetzt alle zu hören. Die dritte Pestpandemie war die erste Pandemie der Geschichte, die in Fotos festgehalten wurde. Wie Kolonialherren und Forscher Bilder als Propaganda einsetzten und wieviel Rassismus noch heute noch in vielen Fotografien steckt, darüber sprechen Kai und Laura in dieser Folge mit dem Medizinanthropologen Christos Lynteris.
Ranking source
Apple Podcasts rankings via the Mato Topic Intelligence Platform.
Observed September 20, 2026.
Apple and Apple Podcasts are trademarks of Apple Inc., registered in the U.S. and other countries.
Pairs with
Bring this source into Mato to read its transferable patterns, then turn them into an original show for your own audience.