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VerkehrsRundschau FUNK ist der wöchentliche Branchen-Podcast für Spedition, Transport und Logistik. Jeden Donnerstag analysieren unsere Hosts aktuelle Entwicklungen aus der Welt der Logistik, Verkehrspolitik, Arbeitsrecht, Digitalisierung und Lieferkettenmanagement. Mit fundierten Interviews, klaren Einordnungen und praxisnahen Insights sprechen wir mit Expert:innen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden. Moderiert von Deborah Baran und Christian Bonk, bietet der Podcast: • Tiefgehende Gespräche zu Themen wie Mindestlohn, Fahrermangel, KI im Flottenmanagement, Nachhaltigkeit und Tarifpolitik • Perspektiven aus der Praxis: Unternehmer:innen, Verbandsvertreter und Fachjournalist:innen im Dialog • Relevante Inhalte für Entscheider:innen in der Transport- und Logistikbranche
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Hinter Großkonzerten oder Festivals wie etwa Wacken, Rock am Ring oder Tomorrowland steckt eine hochkomplexe logistische Leistung: Hunderte Lkw transportieren Bühnen, LED-Wände, Licht- und Tontechnik quer durch Europa. Allein die Hauptbühnen erreichen Größen von bis zu 60 Metern Breite und mehrere hundert Tonnen Gewicht. Gleichzeitig müssen Aufbau, Betrieb und Abbau oft innerhalb weniger Tage oder sogar Stunden erfolgen. In der aktuellen Folge von VerkehrsRundschau Funk gewährt Kamil Di Muro, Geschäftsführer der BKD Service GmbH in Neu-Ulm, Einblicke hinter die Kulissen. Das Unternehmen ist auf Touring- und Eventlogistik spezialisiert und organisiert europaweit Transporte für Festivals, Konzerttourneen und Großveranstaltungen. Im Podcast berichtet er aus der Praxis, erklärt die größten logistischen Herausforderungen der Branche und zeigt, warum perfekte Planung und Teamarbeit entscheidend dafür sind, dass am Ende für das Publikum alles reibungslos funktioniert.
Bald geht es wieder los: Am 19. September 2026 startet das Oktoberfest. Die Wiesn ist nicht nur das größte Volksfest der Welt, sondern auch eine der komplexesten temporären Logistikleistungen Europas. Jedes Jahr werden Dutzende Großfahrgeschäfte auf der Theresienwiese aufgebaut, die zusammen mehrere tausend Tonnen Material umfassen. Allein die größten Anlagen benötigen zwischen 20 und 70 Lkw-Ladungen, Aufbauzeiten von drei bis 14 Tagen und eingespielte Teams, die jeden Handgriff präzise koordinieren. Hinter dem Aufbau steckt eine enorme logistische Herausforderung. Die Fahrgeschäfte müssen innerhalb enger Zeitfenster angeliefert, montiert und technisch in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig sind Stromversorgung, Sicherheitsprüfungen und behördliche Vorgaben exakt einzuhalten. Wetterbedingungen, Bodenbeschaffenheit oder kurzfristige Änderungen im Ablauf können die Planung zusätzlich erschweren. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist der Freifallturm Hangover - The Tower. Die Anlage ist 85 Meter hoch, erreicht Fallgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h und benötigt trotz ihrer Größe nur eine vergleichsweise kleine Grundfläche von 18 mal 21 Metern. Für Transport, Aufbau und Betrieb sind eine detaillierte Einsatzplanung sowie ein erfahrenes Team erforderlich. Der Turm ist europaweit unterwegs und wird regelmäßig auf Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest eingesetzt. In der Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Deborah Baran und Christian Bonk mit Schausteller Ewald Schneider darüber, wie genau der 85-Meter-Freifallturm durch Europa transportiert wird, welche technischen und logistischen Herausforderungen beim Auf- und Abbau entstehen und warum eine genaue Planung entscheidend dafür ist, dass die Fahrgeschäfte pünktlich zum Wiesn-Start bereitstehen.
Die Berufskraftfahrer-Weiterbildung steht vor einem grundlegenden Wandel. Während Schulungen lange ausschließlich in Präsenz stattfanden, eröffnet die neue Rechtslage seit 2026 erstmals die Möglichkeit, Teile der Weiterbildung per E-Learning zu absolvieren. Welche Erfahrungen Österreich bereits mit digitalen Weiterbildungsformaten gesammelt hat, welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf den Arbeitsalltag von Transportunternehmen haben und wie Betriebe den Einstieg in die Digitalisierung schaffen können, darüber spricht Andreas Rinnhofer, Geschäftsführer von INN-ovativ und Spedifort, in der neuen Folge von VR-Funk.
Deutschland braucht neue Stromtrassen, weil viel Windstrom im Norden erzeugt wird, der Verbrauch aber vor allem in den Industriezentren im Süden stattfindet. Die Projekte SuedLink und SuedOstLink sollen diese Lücke schließen. Als moderne Hochspannungs-Gleichstromleitungen (HGÜ) können sie zusammen rund vier Gigawatt Strom transportieren und damit ganze Metropolregionen versorgen. Die Leitungen verlaufen als Erdkabel über mehr als tausend Kilometer und werden abschnittsweise gebaut. Hinter dem Netzausbau steckt eine enorme logistische Herausforderung: Die Kabeltrommeln wiegen bis zu 95 Tonnen, sind mehrere Meter groß und müssen über speziell geplante Routen transportiert werden. Für jeden Transport sind umfangreiche Genehmigungen, Brückenprüfungen und eine präzise Zeitplanung notwendig. Verzögerungen können ganze Baustellen ausbremsen. In der Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Deborah Baran und Christian Bonk mit Jannis Böttcher, Team Leader Project Logistics bei Rhenus, darüber, wie die riesigen Kabeltrommeln für SuedLink und SuedOstLink transportiert werden, welche logistischen Hürden dabei zu bewältigen sind und warum diese Transporte eine Schlüsselrolle für die Energiewende spielen.
Speditionen müssen ihre Emissionen reduzieren und gleichzeitig wirtschaftlich bleiben. Das macht die Frage nach dem richtigen Antrieb zu einer der zentralen Herausforderungen der Branche. Während batterieelektrische Lkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, gilt Wasserstoff insbesondere im Schwerlastverkehr als vielversprechende Ergänzung. Doch wie ist die Stimmung in der Praxis? Für welche Unternehmen kann sich die Technologie bereits heute lohnen? Und wie weit ist der Ausbau der Infrastruktur tatsächlich? Darüber spricht Paul Bruns, Director Sales & Business Development bei H2 Mobility, im aktuellen VR-Funk-Podcast.
Welche Trends prägen die IAA Transportation 2026? Sind große Nutzfahrzeugmessen im Zeitalter von Internet, KI und digitalen Produktpräsentationen überhaupt noch zeitgemäß? Welche Neuheiten lohnen einen genaueren Blick? Und welche Rolle spielen neue Wettbewerber, die den europäischen Markt erobern wollen? Und warum sorgen nicht nur neue Fahrzeuge, sondern auch neue Marktteilnehmer für Gesprächsstoff? Test- und Technik-Redakteur Jan Burgdorf spricht in dieser Podcast-Folge über seine Erwartungen an die Messe. Wer wissen möchte, welche Themen die Branche aktuell besonders bewegen, sollte unbedingt reinhören. Weitere Infos unter: www.verkehrsrundschau.de/advertorials/iaa-transportation-2026
Volkswagen steht unter Druck: sinkende Gewinne, hohe Kosten, geopolitische Unsicherheiten und wachsender Wettbewerb aus China setzen den Konzern zunehmend unter Zugzwang. Immer wieder werden deshalb auch Werksschließungen diskutiert. Doch welche Folgen hätte das für die vielen Speditionen, Logistikdienstleister und Zulieferer, die von Volkswagen abhängig sind? Warum besonders die Beschaffungs- und Werkslogistik betroffen wäre, wie Unternehmen auf die Unsicherheit reagieren und welche Chancen eine stärkere Diversifizierung bietet, erklärt VerkehrsRundschau-Redakteurin und Leiterin des Ressorts Transport & Logistik Eva Hassa in dieser Folge von VR Funk.
Der Rhein, die Elbe und die Donau leiden zunehmend unter niedrigen Wasserständen, was erhebliche Folgen für die Logistik und die Industrie hat. Viele Binnenschiffe können wegen der geringen Pegelstände nur noch einen Bruchteil ihrer üblichen Ladung transportieren. Dadurch steigen Transportkosten, Lieferzeiten verlängern sich und die Belastung von Straße und Schiene nimmt zu. Experten beobachten zudem, dass Niedrigwasserphasen häufiger auftreten, früher beginnen und länger anhalten als noch vor einigen Jahren. Für Branchen wie Chemie, Stahl, Energie und Bauwirtschaft wird Niedrigwasser damit zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor. Über diese Entwicklung und ihre Folgen für Wirtschaft und Transport wird in dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk gesprochen. Zu Gast ist Fabian Griewel, Teamleiter Verkehr, Mobilität und Logistik bei der Niederrheinischen IHK, der die aktuelle Niedrigwassersituation und ihre Auswirkungen einordnet.
Wie sieht die Lieferkette der Zukunft aus? Diese Frage beschäftigt längst nicht mehr nur Logistikabteilungen, sondern ganze Unternehmen. Denn Planung, Einkauf, Produktion, Transport und Lager stehen vor einem tiefgreifenden Wandel: Daten, künstliche Intelligenz, Automatisierung und vernetzte Plattformen werden darüber entscheiden, wie robust und wettbewerbsfähig Supply Chains künftig sind. Die Studie von SAP Business Consulting und der Kühne Logistics University zeichnet dafür ein klares Bild: Bis 2035 wird die Supply Chain deutlich vernetzter, datengetriebener und stärker von KI geprägt sein. Gleichzeitig zeigt sich: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft noch eine große Lücke. Nur ein kleiner Teil der Unternehmen verfügt heute über harmonisierte Planungsdaten, viele Logistikprozesse sind weiterhin fragmentiert, und der Personalmangel erhöht den Druck zusätzlich. Darum geht es in der aktuellen Folge von VerkehrsRundschau Funk: Zu Gast sind Florian Diehlmann und Daniel Hassenpflug von SAP, die erklären, wie Unternehmen die nächsten Jahre meistern können und welche Entwicklungen besonders relevant werden.
Der europäische Schienengüterverkehr ist ein zentraler Baustein für klimafreundliche Transporte. Damit Güterzüge Ländergrenzen reibungslos überwinden können, müssen Trassen, Fahrpläne und Infrastruktur europaweit präzise aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig sorgen Engpässe, Baustellen und begrenzte Kapazitäten auf wichtigen Güterverkehrskorridoren für wachsende Herausforderungen. Besonders lange Güterzüge mit bis zu 740 Metern Länge gelten als wichtig für mehr Effizienz und Klimaschutz. Sie stellen Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnunternehmen jedoch vor hohe planerische und operative Anforderungen. Wie internationale Trassenkoordination funktioniert, wo Europas Schienennetz an seine Grenzen stößt und welche Rolle Digitalisierung und Infrastrukturinvestitionen für die Zukunft spielen, erläutert Jörg Frank Marquardt, European Infrastructure Coordinator der LTE Group, im Gespräch mit VerkehrsRundschau Funk.
Tiertransporte sind ein riesiger Bereich der Logistik in Europa, aber kaum sichtbar. In der EU werden jedes Jahr über 1,5 Milliarden Tiere transportiert. Darunter rund 35 Millionen Schweine, mehr als vier Millionen Rinder und etwa 1,3 Milliarden Geflügeltiere. Viele der Transporte verlaufen über mehrere Ländergrenzen hinweg. Dr. Maria Biedermann vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist promovierte Veterinär-Medizinerin und beim BVL für den Bereich Tierschutz beim Transport zuständig – und sie weiß, wo die größten Herausforderungen liegen. Darüber spricht sie in dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk mit Christian Bonk.
Amazon öffnet sein globales Logistiknetz - von internationaler Fracht über Lagerhaltung und Fulfillment bis hin zum Letzte-Meile-Bereich („Amazon Supply Chain Services“) - für Dritte. Welche Effekte hat das kurz- und mittelfristig für den Logistikmarkt? Welche Unternehmen trifft der neue Marktplayer zuerst: die großen Speditions- und Logistiknetze, die KEP-Unternehmen oder aber kleinere und mittelständische Speditions- und Logistikunternehmen, und vor allem, was sollten diese jetzt tun? Darüber spricht bei dieser Folge von VR Funk VerkehrsRundschau-Redakteurin Deborah Baran mit Eva Hassa, die bei der VerkehrsRundschau das Ressort Transport & Logistik verantwortet.
Deutschland steckt mitten in einer sicherheitspolitischen und logistischen Neuordnung, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht erlebt haben. Die sogenannte Zeitenwende hat nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die gesamte Logistikbranche in den Fokus gerückt. Mit dem Operationsplan Deutschland, dem OPLAN DEU, liegt erstmals ein Konzept vor, das festlegt, wie dieses Land im Krisenfall funktionieren soll. Auch wenn viele Details geheim sind, ist klar: Es geht weit über militärische Strukturen hinaus und umfasst Straßen, Schienen, Häfen, Flughäfen, Lagerflächen und digitale Systeme. Die Bundeswehr kann das nicht allein stemmen und ist auf die Leistungsfähigkeit der Logistikindustrie angewiesen. Vor diesem Hintergrund sprechen die Hosts Tabea Schaaf und Christian Bonk mit Christoph Meyer (BVL) und Sebastian Pieper (Strategy&) über die gemeinsame Studie zu Defense Logistics und über die Frage, wie Staat, Bundeswehr und Wirtschaft künftig enger zusammenarbeiten können. Bei der Studie zum Lagebild der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Bereich der Logistikindustrie kann man noch bis zum 17. Juli mitmachen: https://survey.pwc.com/jfe/form/SV_aa4JOEnj6SKUvs2?Q_Language=DE Weitere Informationen zum Thema Defense Logistics können Sie auch im ausführlichen Logistik-Spezial der VerkehrsRundschau, das in der Ausgabe 9/10 erschienen ist, hier kostenfrei nachlesen: https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/logistik-spezial-zeitenwende-fuer-transport-und-branche-3800517
Der Fahrermangel gehört zu den größten Herausforderungen der Transport- und Logistikbranche. Allein in Deutschland fehlen mittlerweile mehr als 100.000 Berufskraftfahrer. Da auch der europäische Arbeitsmarkt zunehmend leergefegt ist, richten viele Unternehmen ihren Blick auf Fachkräfte aus Drittstaaten. Doch wie wird aus einem Fahrer aus Ghana, Südafrika oder Peru ein Berufskraftfahrer in Deutschland? Welche Länder eignen sich für die Rekrutierung? Welche Rolle spielen Visa, Führerscheinanerkennung, BKF-Qualifikation und Sprachkenntnisse? Und warum scheitern viele Projekte an Bürokratie und fehlenden Partnerstrukturen? In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schaaf und Christian Bonk mit Christian Richter, Landesgeschäftsführer des BGL Niedersachsen, über Chancen, Herausforderungen und praktische Erfahrungen bei der Gewinnung von Fahrern aus Drittstaaten.
Drohnen gelten als Zukunftstechnologie – auch in der Logistik könnten sie ein Gamechanger werden. In der Bergrettung sind sie längst Realität. Ob bei Waldbränden, Lawinenunglücken oder Rettungseinsätzen in schwer zugänglichem Gelände: Moderne Lastendrohnen transportieren Ausrüstung, liefern Lagebilder und unterstützen Einsatzkräfte dort, wo jede Minute zählt. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schaaf und Christian Bonk mit Volker Eisele, Vorstand der Stiftung Bergwacht und Drohnenexperte, über die praktischen Erfahrungen der Bergwacht mit Lastendrohnen. Im Mittelpunkt stehen reale Einsätze in Bayern und im Schwarzwald, die Chancen der neuen Technologie sowie ihre aktuellen Grenzen. Wie verändern Drohnen die Einsatzlogistik? Welche Lasten können sie transportieren? Wie zuverlässig funktionieren Wärmebildkameras bei Lawineneinsätzen? Und welche Entwicklungen werden die Bergrettung in den kommenden Jahren prägen?
Der Markt für (batterieelektrische) Nutzfahrzeuge ist in Bewegung – und neue Hersteller drängen mit Nachdruck nach Europa. Einer davon ist Sany: ein chinesischer Industriekonzern, der bislang vor allem im Bau‑ und Maschinenbereich bekannt ist und nun auch im Lkw‑Segment angreift. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk spricht Tabea Schaaf mit Technik‑Ressortleiter Jan Burgdorf über den ersten Eindruck des batterieelektrischen Sattelzugs Sany e263. Im Fokus stehen Technikdaten wie Antrieb, Batteriekapazität und Ladeleistung, aber auch Fahrerhaus, Bedienkonzept und Fahreindruck. Gleichzeitig wird deutlich, wo der Newcomer noch hinter europäischen Wettbewerbern zurückliegt – etwa bei Abstimmung und Detailqualität. Besonders spannend: die Marktstrategie. Mit einem potenziellen Preisvorteil von bis zu 30 Prozent, einem bestehenden Servicenetz über Alltrucks und der Unterstützung durch Putzmeister bringt Sany Voraussetzungen mit, um langfristig eine Rolle zu spielen.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Ein großer Teil des globalen Öl‑ und Warenverkehrs passiert täglich diese Meerenge zwischen Persischem Golf und Golf von Oman. Doch die aktuelle Krise zwingt die Logistikbranche zum schnellen Umdenken: Schiffe werden umgeleitet, Luftfrachtrouten angepasst und neue Landkorridore aktiviert. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schaaf und Christian Bonk mit Tobias Maier, CEO DHL Global Forwarding Middle East & Africa, über die Auswirkungen der Krise auf globale Lieferketten. Im Fokus stehen alternative Häfen und Air Gateways, multimodale Lösungen über Saudi‑Arabien und Oman, neue Lkw‑Korridore sowie die Frage, wie ein weltweites Netzwerk auch unter extremem Druck stabil gehalten werden kann.
Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen – insbesondere beim Thema Fachkräfte. Gleichzeitig bleibt sie in vielen Bereichen eine Männerdomäne: Nur rund 22 Prozent der Beschäftigten im Bereich Verkehr und Lagerei sind Frauen, bei Berufskraftfahrerinnen sogar deutlich weniger. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk mit Ruth Pflaum, Unternehmerin und Vorsitzende des Netzwerks „Logistik ist weiblich“, über Realität, Zahlen und Perspektiven. Im Fokus stehen die Fragen: Warum sind Frauen in operativen Berufen noch immer unterrepräsentiert? Welche Fortschritte gibt es beim Nachwuchs? Und was müssen Unternehmen konkret tun, um Frauen zu gewinnen, zu fördern und langfristig zu halten? Außerdem geht es um Ausbildung, Unternehmenskultur, Vereinbarkeit und die Rolle von Netzwerken und Initiativen in der Branche.
Kreuzfahrtschiffe sind logistische Höchstleistungen: Tausende Passagiere, gigantische Verbrauchsmengen und eng getaktete Hafenaufenthalte verlangen nach perfekt abgestimmten Prozessen. Innerhalb weniger Stunden müssen Lebensmittel, Getränke und Verbrauchsgüter an Bord gebracht werden – Just‑in‑Time und unter strengen Hygienevorgaben. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk mit Ralf Schauties und Lars Wellerdiek, Geschäftsführer und Entwickler von SW Paratus, über einen oft unterschätzten, aber entscheidenden Prozess: den Palettenwechsel. Warum Waren vor dem Verladen von Holz‑ auf Kunststoffpaletten umgepackt werden müssen, welche Herausforderungen dabei entstehen und wie innovative, mechanische Systeme den Ablauf verbessern können – darum geht es im Gespräch.
Telematik, Bordelektronik und Assistenzsysteme machen den Nutzfahrzeug‑Fuhrpark immer transparenter – und gleichzeitig datenschutzrechtlich komplexer. Moderne Lkw erfassen permanent Daten zu Fahrverhalten, Standorten, Arbeitszeiten und technischen Zuständen. Viele dieser Informationen sind personenbezogen und unterliegen der DSGVO. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schulz und Christian Bonk mit Michael Rohrlich, Rechtsanwalt, TÜV‑zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Fachautor von DSB‑Ratgeber.de. Im Fokus stehen die zentralen Fragen für Fuhrparkverantwortliche: Welche Daten sind wirklich personenbezogen? Welche Pflichten ergeben sich daraus? Wie gehen Unternehmen mit OEM‑Plattformen, Auskunftsanfragen von Fahrern und internationalen Datenflüssen um?
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Observed September 20, 2026.
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