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Published by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
«Heute Morgen» ist die Morgeninformation von Radio SRF. Die Sendung liefert die wichtigsten News aus der Schweiz und aus aller Welt. «Heute Morgen» berichtet über relevante Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ordnet ein und zeigt Hintergründe auf. Wer die Sendung hört, weiss was in der Nacht passiert ist und was sich am Tag abzeichnen wird.
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Im Kanton Graubünden ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein niederländischer Reisecar war auf dem Weg von Zernez Richtung Susch, als er mit einer Leitplanke kollidierte und von der Strasse abkam. Es gab mehrere Tote und Verletzte. Weitere Themen: · Nach dem Unglück hat Bundespräsident Guy Parmelin den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen und eine umfassende Untersuchung des Unfalls angekündigt. · Der Ölpreis ist im Moment so teuer wie seit gut vier Monaten nicht mehr. Mit ein Grund dafür ist, dass die Huthi-Rebellen im Jemen einen strategisch wichtigen Hafen eingenommen haben. · Kanada hat ein Hilfpaket für die Ukraine bewilligt, in der Höhe von umgerechnet mehr als 200 Millionen Franken.
US-Präsident Donald Trump will seiner Partei bei den Wahlen im Herbst helfen und inszeniert einen Mega-Parteitag. Dabei verspricht er unter anderem 5000 US-Dollar für alle US-Bürgerinnen und -Bürger, falls seine Partei die Zwischenwahlen gewinnt. Weitere Themen: · Geheime Unterlagen zeigen: Die Behörden in Ceuta wurden vom spanischen Geheimdienst gewarnt, bevor mehr als 70'000 Menschen die Grenze von Marokko her überquert haben. · Auf den Philippinen sind mindestens fünf Menschen gestorben, nachdem auf einer Fähre ein Feuer ausgebrochen ist. 87 weitere werden noch vermisst. · Bei der Strasse von Hormus hat es erneut Explosionen auf See gegeben. Die Ursache ist unklar, die Vorfälle ereigneten sich vor der iranischen Küste.
Die Kritik ist gross, nachdem herausgekommen ist, dass es für die Beschaffung der F35-Kampfjets nie einen fixen Preis gegeben hat. Das zeigt der Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats. Die Kritik ist gross, wir haben die Stimmen. Weitere Themen: · Die Diskussion gibt es schon lange, nun flammt sie wieder auf: Schadet das Schmerzmittel Paracetamol während der Schwangerschaft? Unsere Wissenschaftsredaktorin ordnet eine neue Studie ein und kommt zum Schluss: Es gibt weiterhin keine Belege dafür. · Der Iran hat mehrere Raketen auf Jordanien abgefeuert. Ziel war nach iranischen Angaben ein US-Stützpunkt. Nach jordanischen Angaben wurden die meisten Raketen abgefangen. Auch auf der Strasse von Hormus gab es Angriffe: Die iranischen Revolutionsgarden sagen, sie hätten ein Dutzend US-Schiffe beschossen, nachdem die USA iranische Tanker angegriffen hatten. · In der Nacht sind Stürme und Gewitter übers Land gezogen: Vor allem im Norden der Schweiz gab es Sturmböen. Am stärksten waren sie im Kanton Zürich: Auf dem Üetliberg wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 136 Kilometern pro Stunde gemessen. Bisher wurden rund 13'000 Blitze registriert. Meldungen über grössere Schäden gibt es aktuell nicht.
Bundesrat Albert Rösti hat sich in der Gemeinde im Zürcher Unterland der Bevölkerung gestellt. Dort sollen radioaktive Abfälle in Zukunft im Boden aufbewahrt werden, für Hunderttausende Jahre. Ausserdem: Am Eiffelturm in Paris wurden zeitweise alle weiblichen Angestellten abgezogen. Eine Gruppe von etwa 100 Reisenden, Angehörige einer hinduistischen Religionsgemeinschaft, hatte darum gebeten. Das löste in Paris Proteste aus.
Im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt hat die dort als rechtsextrem geltende Partei AfD die Wahl gewonnen - mit knapp 44 Prozent der Stimmen. Das ist mehr als doppelt so viel wie bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren. Die absolute Mehrheit verpasst sie jedoch knapp. Weiterer Themen: · EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zu einem Besuch in Grönland. Dort soll eine neue EU-Grönland-Erklärung unterzeichnet werden. Von der Leyens Besuch gilt als brisant, weil US-Präsident Donald Trump seine Ansprüche auf Grönland bis zuletzt nicht aufgegeben hat. Grönland gehört zu Dänemark, ist aber weitgehend autonom. · In der EU ist es günstiger, ein Elektroauto zu fahren als einen Benziner. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht einer gemeinnützigen Organisation. Konkret hätten Personen, die ein Elektroauto fuhren, letztes Jahr einen Drittel weniger gezahlt. Dies, weil die Batterien billiger geworden seien, das Benzin aber teurer.
Anfang Sommer kam Hoffnung auf im Bundesrat, dass die Flugabwehrsysteme des US-Herstellers Patriot rascher und günstiger geliefert werden könnten als befürchtet. Doch jetzt zeigen Recherchen von SRF: Diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Weitere Themen: · Es hat sich abgezeichnet, und nun ist es offiziell: Der deutsche Autokonzern VW baut weitere 50'000 Stellen ab, ausserdem stehen vier Werke in Deutschland auf der Kippe. Das hat das Unternehmen in Wolfsburg mitgeteilt. Wir ordnen ein, wie es nun weitergeht bei VW. · Zwischen Düsseldorf und Köln ist erneut ein Umspannwerk Ziel eines Sabotage-Akts geworden, davon geht die Polizei aus. Am Knotenpunkt, wo Strom umverteilt wird, sei ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Es ist bereits der dritte Vorfall diese Woche an einem deutschen Umspannwerk.
Die Amoktat an der Technoparty löst eine Debatte über Waffen in der Schweiz aus. Es stellt sich die Frage, wie mit Sturmgewehren umgegangen werden soll, die Leute seit Jahren bei sich zu Hause haben. Weitere Themen: · In Spanien haben zehntausende Menschen gegen die Regierung protestiert, wegen der Migraktionskrise in Ceuta. · Wie sollen Städte mit E-Trottinettes umgehen? Die Stadt Zürich hat die Regeln verschärft.
Das Klima erwärmt sich noch schneller und stärker als bisher angenommen. Das Ziel, dass sich das Klima nicht mehr als 1,5 Grad erwärmt, werde verfehlt. Das heisst es in einem neuen Bericht der UNO-Umweltorganisation. Weitere Themen: Deutschland macht Russland für die gescheiterte Drohnenattacke auf den Flughafen Leipzig-Halle verantwortlich. Russlands Präsident Putin wolle damit unter anderem testen, wie weit er gehen könne, sagt unser Russland-Korrespondent. Die Affäre um den Tessiner Regierungsrat Claudio Zali zieht weitere Kreise. Nun ist ein weiteres Strafverfahren gegen den Lega-Politiker bekannt geworden. Darin geht es um Vorwürfe sexueller Übergriffe. Zali bestreitet die Vorwürfe. Die Tessiner Regierung hat Zali zum sofortigen Rücktritt aufgefordert.
Die Ständeratskommission korrigiert Finanzministerin Karin Keller-Sutter und senkt die Eigenkapitalanforderungen für Auslandsbeteiligungen. Und: Wer hat den weltweit bekannten US-Rapper Tupac Shakur getötet? Seit 1996 steht diese Frage im Raum. Nun hat ein Gericht einen früheren Gang-Anführer schuldig gesprochen.
Die Polizei sucht noch immer nach der Täterschaft, die in der Nacht auf Sonntag bei einer Techno-Party eine Frau getötet und fünf Personen verletzt hat. Inzwischen wurden Hülsen von zwei Schusswaffen gefunden. Weitere Themen: · Die USA haben zum ersten Mal seit rund einem Monat wieder den Iran angegriffen. Das Ziel seien iranische Raketenwerfer gewesen, auf einer Insel in der Strasse von Hormus. Der Iran seinerseit hat mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte in Jordanien reagiert. · Im Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona hat ein Unwetter eine Sturzflut ausgelöst. Es gab ein Todesopfer, mehrere Personen werden noch vermisst.
Nach der Sturzflut in Nepal und Tibet werden noch immer mehr als tausend Menschen vermisst. Die Rettungsarbeiten sind aktuell unterbrochen, weil eine zweite Flutwelle droht. Unsere Korrespondentin ist vor Ort in Nepal und hat in einem Spital mit Überlebenden gesprochen. Die Reportage. Weitere Themen: · Der norwegische König Harald ist tot. Er ist heute Morgen im Alter von 89 Jahren im Spital gestorben. · Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli verlässt ihre Partei, die Mitte, und gründet ein eigene Partei. · Beim Leichtathletik-Meeting im Zürcher Letzigrund gab es zwei Weltrekorde und drei Schweizer Siege.
Knapp einen Tag nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen – inzwischen auf über 160, wie die Behörden mitteilen. Hunderte Menschen werden weiterhin vermisst, darunter auch Touristen. Ein Schweizer Forscher schätzt das Ausmass ein. Weitere Meldungen: · Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner gibt sein Amt auf Ende Jahr ab. Auch als Parteipräsident der SVP Aargau trete Glarner zurück, wie die Partei mitteilt. Er wolle für eine neue Generation Platz machen. Glarner ist seit 2015 Nationalrat und seit 2020 Präsident der SVP Aargau. · Die Gesamterneuerungswahl des Bundesgerichts wird verschoben: Statt im September findet sie im Dezember statt. Das teilt die Gerichtskommission des Parlaments mit. Der Grund: Sie braucht mehr Zeit für Abklärungen – und zwar zur bekannt gewordenen, früheren Liebesbeziehung zwischen Bundesrichterin Beatrice van de Graaf und Bundesrichter Yves Donzallaz. · Zehn Tage vor der Wahl im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt liegt die Partei in Umfragen mit 42 Prozent klar an der Spitze. Damit könnte die AfD – die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem gilt – zum ersten Mal in eine Landesregierung kommen. Gesternabend kam es zum Fernsehduell zwischen dem amtierendem Ministerpräsidenten Sven Schulze von der CDU und seinem Herausforderer von der AfD, Ulrich Siegmund. Nach dem Schlagabtausch zeichnet sich ab, dass eine Regierungsbildung nach der Wahl sehr schwierig werden dürfte, sagt die SRF-Deutschlandkorrespondentin.
Der Bundesrat will die Entwicklungszusammenarbeit umkrempeln und sparen. Doch in der zuständigen Nationalratskommission sieht sich eine Mehrheit übergangen. Der Bundesrat habe entscheidende Fragen ohne das Parlament geklärt. Ausserdem: Popikone Dolly Parton ist tot. Parton stand 70 ihrer 80 Lebensjahre auf der Bühne. Nebst ihren Hits bewunderten sie die Menschen für ihre Gabe, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen.
Die Regierung von Präsident Donald Trump hat unter anderem neue Sanktionen angekündigt. US-Finanzminister Scott Bessent sagte, man nehme fünf zentrale Einnahmequellen des Iran ins Visier. Doch wirken diese Sanktionen überhaupt wie beabsichtigt? Ausserdem: Beim Zahlen mit Karte soll einiges einfacher werden. Wenn das Zahlungssystem gestört ist, sollen Bankkarten im Laden neu trotzdem funktionieren. Auf diese sogenannten Offline-Zahlungen haben sich die Beteiligten geeinigt.
Am Montag beginnt der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Bei dem Bergsturz am Piz Cengalo sind 2017 acht Berggängerinnen und Berggänger verschüttet worden. Weitere Themen: · Der Betreiber der Unglücks-Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, Jacques Moretti, sitzt in Untersuchungshaft. Er soll körperliche Gewalt gegen seine Frau ausgeübt haben, berichtet der Westschweizer Fernsehsender Léman Bleu. · Die Ukraine begeht heute den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, im Schatten des russischen Angriffskriegs. An den Feierlichkeiten in Kiew nehmen auch internationale Gäste teil, wie etwa der britische Premier Andy Burnham, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. · Im US-Bundesstaat Nevada müssen sich zehntausende Menschen in Sicherheit bringen - wegen eines Buschfeuers - in der Nähe der Grossstadt Reno.
Wäre bereits im August abgestimmt worden, wären sowohl die Ernährungsinitiative als auch die Neutralitätsinitiative abgelehnt worden. Das zeigt die Umfrage der SRG, durchgeführt von GFS Bern. Ausserdem: Was würde ein neues Atomkraftwerk in der Schweiz kosten? Nach dem Energiekonzern Axpo und der ETH Zürich liefern nun auch die Akademien der Wissenschaften Zahlen dazu. Sie schätzen die Kosten deutlich höher. Und ebenfalls in der Sendung: Es gibt Kritik an die Adresse Israels. Mehrere europäische Staaten kritisieren gemeinsam Israels Siedlungspolitik. In dieser Deutlichkeit sei das aussergewöhnlich, analysiert unsere Beobachterin.
In der Region Bern bräuchte die Landwirtschaft Wasser aus der Leitung, um Felder zu bewässern. Doch das ist teilweise verboten. Nicht so die private Autowäsche. Die ist teilweise erlaubt. Nun soll der Kanton einheitliche Richtlinien erarbeiten. Und: In den USA erreicht die Staatsverschuldung einen neuen Höchststand. Der Schuldenberg ist auf über 40 Billionen Dollar angestiegen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat in einem Leitentscheid geurteilt, dass die Wegweisung von afghanischen Asylbewerbern unter gewissen Bedingungen möglich ist. Und: · Im vielbeachteten Gerichtsprozess gegen den Tech-Konzern Meta haben die Parteien die Eröffnungsplädoyers vorgetragen. Meta mache Kinder und Jugendliche absichtlich süchtig, argumentieren mehrere US-Bundesstaaten. Meta weist alle Vorwürfe zurück. Für den Tech-Konzern gehe es ums Überleben, sagt unser Wirtschaftsredaktor. · Südkorea und die USA haben ihre gemeinsamen Militärübungen um rund die Hälfte gekürzt. Das südkoreanische Militär schreibt, die Manöver würden sechs Tage früher enden als geplant. US-Präsident Trump hat die Kürzung letzte Woche gefordert, wegen der Beziehung zu Nordkorea. · In der Ukraine fordert der ehemalige Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow trotz des Kriegs Wahlen. Fedorow ist im Juli von Präsident Selenski entlassen worden. · Die US-Zölle von 50 Prozent auf Waren aus Kanada treten vorerst nicht in Kraft. Laut US-Präsident Trump haben die beiden Länder eine Vereinbarung erzielt.
Italien hat seit Ende 2022 keine Asylsuchenden mehr aus der Schweiz zurückgenommen. Das System sei überlastet, hiess es damals. Es kämen zu viele Menschen. Nun will die Schweiz ab Ende August wieder erste Asylsuchende nach Italien zurückschicken. Weitere Themen in dieser Sendung: Der Bund muss den Kanton Wallis bei der Rhone-Korrektur besser beaufsichtigen. Zu diesem Schluss kommt die eidgenössische Finanzkontrolle. Die dritte Rhone-Korrektur kostet über 3.6 Milliarden Franken und wird zu einem Grossteil vom Bund finanziert. Mit der Korrektur sollen rund 100'000 Menschen in den Kantonen Wallis und Waadt vor Überschwemmungen geschützt werden. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte fordert einen Stopp der Kämpfe im Jemen. Die Bevölkerung leide unter den Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und den Huthi-Rebellen. Es habe in den letzten Wochen zivile Opfer gegeben.
US-Präsident Donald Trump will die regelmässigen Militärmanöver mit Südkorea reduzieren, die heute gestartet haben. Solche Übungen würden ein feindliches Signal an Nordkorea senden, das sich respektvoll und nicht bedrohlich verhalten habe, schrieb Trump online. Weitere Themen: ⦁ Europa kämpft weiter gegen Waldbrände: In Griechenland sind dabei zwei Menschen ums Leben gekommen. In Spanien starb ein Soldat bei den Löscharbeiten. Und auch die Brände nahe der deutsch-belgischen Grenze sind weiterhin nicht unter Kontrolle. ⦁ Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham sind am Sonntagabend zu Ende gegangen. Die Schweiz gewann sieben Medaillen, darunter drei goldene. Der Leichtathletikverband zieht eine positive Bilanz und sieht die gesteckten Ziele erreicht.
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Observed September 20, 2026.
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